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Them Philosophy - Thought Before Action

Them Philosophy - Thought Before Action
Stil: Alternative/Crossover
VÖ: 2008
Zeit: 35:01
Label: UK-Division Records
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/themphilosophy

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Ivo Di Marco war 2005 noch als Schlagzeuger unterwegs, bis er sich entschloss Them Philosophy zu gründen. Danach wechselte er an die Gitarre und verpflichtete erst Sängerin Elisa D'Andrea und schließlich Drummer Giovanni Cecoli (der aber mittlerweile durch Alessandro "Lex" Ceccacci ersetzt wurde) und Bassist Claudio Angels. Nach der personellen Umbesetzung wurde das erste Album eingetütet und im Rahmen einer Promotour Italien unsicher gemacht. So weit zu den Fakten, nun zum Album.

Ehrlich gesagt konnte Thought Before Action nach der ersten Umdrehung bei mir höchstens Erstaunen wecken und hochgezogene Augenbrauen erzeugen, doch nach mehrmaligem Hören ist alles anders. Das italienische Quartett galoppiert mit Vollgas durch die Felder Alternative Rock, Crossover (oder nennt es Modern- bzw. Nu Metal), Punk und phasenweise Progressive Metal. Wahrlich keine leichte Kombination. Noch dazu macht es die Stimme von Frontfrau Elisa einem anfangs auch nicht leicht. Von Screamo-Gesang über gerappte Passagen und cleanem Gesang bewegt sie sich in der Schnittmenge Sandra Nasic (Ex-Guano Apes), Mascha (Exilia) und etwas Dacia Bridges (Ex-Tape) inklusive genügend eigenem Ausdruck. Einen hohen Anteil daran hat sicherlich auch, dass sie das ein oder andere Lied (wie "En-Sof 1", "En-Sof 2" und "Come La Mafia") komplett auf italienisch singt und im Rest hin und wieder eine Textzeile in ihrer Heimatsprache zum Besten gibt. Dabei klingt die gutaussehende Frau D'Andrea phasenweise wie Gianna Nannini. Der Gesang kombiniert mit der Musik hinterlässt mit zunehmender Spieldauer einen wirklich guten Eindruck. Mit sehr viel Druck peitschen sich die Instrumente gegenseitig hoch und klingen somit nach einer geballten Ladung Energie, die in teilweise zwar schrägen aber auch interessanten Arrangements voll zum Tragen kommt. Nachzuhören in den sehr interessanten und abwechslungsreichen "Please", "Mother S.", "En-Sof 2". Wer noch dazu solche Ohrwürmer und Live-Granaten wie "House Of Mirrors" und "Come La Mafia" präsentiert, hat auf jeden Fall schon mal die Hälfte der Miete sicher.

Die Scheibe ist druckvoll und transparent abgemischt, aber es ist auf jeden Fall keine einfache Musik, die Them Philosophy in den 35 Minuten hier zum Besten geben. Das bedarf schon mindestens zweier Hördurchgänge, aber wer mit einer Mischung aus System Of A Down, Rage Against The Machine, Korn, Pantera, Guano Apes, Exilia plus Tool klarkommt kann damit nicht viel falsch machen. Um mal einen kleinen Eindruck zu bekommen, ist deren MySpace-Seite zu empfehlen, auf der es eine kleine Auswahl zu hören gibt. Guter Einstand!

Andi

4 von 6 Punkten

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