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Methadrone - Sterility

Methadrone - Sterility
Stil: Ambient
VÖ: 03. April 2008
Zeit: 53:25
Label: Foreshadow Music
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/methadrone

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Spätherbst...
Die Nächte werden länger, die Tage dementsprechend kürzer. Die Temperaturen fallen und allgemein kehrt eine etwas nachdenklichere Stimmung ein. Passend zu dieser Jahreszeit gibt sich das hier zu besprechende Album Sterility von Methadrone: Langsam, bedächtig, introvertiert und vor allem düster.
Methadrone ist das Projekt von Craig Pillard, der aus Bands wie Evoken und Incantation bekannt sein könnte. Er spielt alle Instrumente auf Sterility selbst, nur bei den seltenen Sangespassagen hat er Hilfe in Form von David Galas (Lycia) in Anspruch genommen. Musikalisch bewegt sich Methadrone zwischen Dark Ambient-Klängen und ultralangsamen Doom-Anleihen. Und ultralangsam ist da noch vorsichtig ausgedrückt, gegen das Tempo, dass Herr Pillard auf diesem Album vorlegt, nehmen sich Bands wie Candlemass oder auch St. Vitus wie junge, übermütige Fohlen neben einem alten Ackergaul aus. Wirkliches Metal-Riffing findet hier nicht statt, es dominieren die ganz tiefen Töne und auch Akustik-Gitarren findet man auf diesem Album. Wenn dann ausnahmsweise mal Gesänge zu vernehmen sind, handelt es sich dabei um ganz dezent vorgetragenen Singsang, für den zwar der Begriff "Gregorianischer Gesang" etwas übertrieben wäre, aber zumindest die grobe Richtung ganz gut aufzeigt. Was mich allerdings am meisten verblüfft, ist die Tatsache, dass auf dem ganzen Album, das ja nicht gerade zu den Kompaktproduktionen gezählt werden kann, so rein gar nichts passiert und es trotzdem nie langweilig wird. Die Musik lädt ein, sich zu entspannen und zurückzulehnen, am besten in einem dunklen Raum mit einem guten Getränk in der Hand. Fast schon meditativ erscheint mir die Stimmung, die das Werk verbreitet, umschmeichelnd und beruhigend. Man braucht der Musik gar nicht viel Aufmerksamkeit schenken, um sie genießen zu können, ein wenig in Richtung Easy Listening geht das Album also auch. Da stören die Vocals in den wenigen Stücken, in denen sie vorkommen, schon fast, obwohl sie nun wirklich nicht aufdringlich geraten sind. Aber nur fast, erträglich bleiben sie allemal.
Dauerhaft kann ich mir solche Klangbilder nicht anhören, das wäre einfach zuviel des Guten. Aber für den Absacker zwischendurch ist das Material sehr gut geeignet, CD einlegen und entspannen heißt es dann.

Hannes

4 von 6 Punkten

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