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Endstille - Dominanz

Endstille - Dominanz
Stil: Black Metal
VÖ: 17. Mai 2004
Zeit: 47:01
Label: Twilight Vertrieb
Homepage: www.endstille.com

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Das Cover deutet es schon an: es geht um Black Metal, es geht um Krieg und es werden dabei keine Gefangenen gemacht. Dominanz ist das Drittwerk der Kieler Formation Endstille und darauf zeigen sie von Anfang an, wie ihrer Meinung nach Black Metal zu sein hat.

Los geht's mit "Dominanz", das sofort 100% nach vorne losgeht und die Geschwindigkeit für das Album definiert, nämlich Gaspedal bis zum Bodenblech und dann gib ihm! Der Geschwindigkeitsrausch wird fast auf dem gesamten Album durchgehalten, lediglich "Conquest Is Atheism" und der abschliessende Track "Endstille (Feindfahrt)" weichen vom Kurs ab und bewegen sich im Midtempo, wobei letztgenanntes Lied ein reines Instrumentalstück und mit allerlei Soundsamples garniert ist.
Das ist auch der einzige Track in dem solche Spielereien vorkommen, denn hier regiert nur Bass, Gitarre, Schlagzeug und Gesang oder wie es die Norddeutschen gerne nennen, Bombenhagel, Sturmgeschütz, Artillerie und Propaganda. Wie gesagt, keine Soundspielereien, keine Firlefanz-Kinder-Melodien, keine Keyboardteppiche, die den Sound, der im übrigen ziemlich gut ausgefallen ist, zukleistern, nein, hier regiert der blanke Hass, die rohe Gewalt, die pure Aggression. Jetzt kommt das ABER: bei aller überschüssigen Engerie bleibt nicht ganz so viel hängen, wie es sich der geneigte Hörer vielleicht erhofft. Dominaz brettert schön vor sich hin, wirkt aber insgesamt zu monoton und ideenarm, als dass es auf ganzer Linie überzeugen bzw. den Hörer fesseln könnte. Oft brechen die Songs einfach ab und man hat ein sich drehendes Fragezeichen über dem Kopf und denkt: "Was ist mit dem Rest des Songs?". Ich vermisse hier ein wenig die Abwechslung (ob die Songtitel "Monotonous" bzw. "Monotonous III" hier tiefere Bedeutung haben?) und das Songwriting hätte auch ein wenig schlüssiger sein können, anstatt sich stur durch ein Lied zu bolzen und den Hörer auf halber Strecke ins kalte Wasser zu werfen.

Hier gibt es rohen, schnellen und aggressiven Black Metal fernab jeglicher Trendanbiederung, wer darauf steht, sollte sich mit Dominanz beschäftigen.

Lord Obirah

4 von 6 Punkten

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