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Hokum - Pi

Hokum - Pi
Stil: Thrash Metal
VÖ: 11. Juli 2008
Zeit: 42:21
Label: Eigenproduktion
Homepage: www.hokum.de
MySpace: www.myspace.com/hokumheadquarter

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Zwei EPs und eine DVD haben die Jungs aus dem Münchner Norden bislang veröffentlicht, nun also folgt mit Pi das erste vollständige Album von Hokum. Den Stil zu kategorisieren fällt dabei gar nicht so leicht, auch wenn die Grundzutat wohl Thrash Metal ist. Doch Hokum lassen viele Einflüsse ihren Weg in den Bandsound finden, so dass man sich am besten selbst ein Bild davon machen sollte.
Los geht's mit "Collapsing Synapses", einem gelungenen Einstieg, der mich gerade zu Beginn an alte Sepultura ("Inner Self") erinnert. Doch kaum sind einem die Brasilianer in den Sinn gekommen, schon nimmt der Song mehrere Wendungen, zügelt das Tempo, prescht nach vorne los und gipfelt im sehr melodischen Mittelteil. Die bereits angesprochenen Vergleiche mit Sepultura verstärken sich bei den Vocals von Benjamin (Rhythmusgitarre, Vocals), hört er sich bei den aggressiven Shouts und Grunts doch stellenweise an wie der junge Max Cavalera. Die folgenden "Live To Suffer" und "Into The Wall" wurden bereits bei der ReHearse-DVD-Besprechung angesprochen, so dass ich hier auf mein entsprechendes Review verweise. Schön straight nach vorne los geht "Sloth", auch wenn der Song mit allerlei Breaks gespickt ist. Zudem werden hier auch klare Vocals aufgefahren, was für weitere Abwechslung sorgt. Apropos Abwechslung: dafür haben die vier Jungs ordentlich gesorgt. Allerlei Tempowechsel werden auf Pi geboten und auch vor "artfremden" Elementen wird nicht Halt gemacht. So findet sich auch die ein oder andere jazzige Sequenz auf Pi. Doch bei aller Verspieltheit verlieren Hokum den berühmten roten Faden nicht aus den Augen. Um diesen zu finden, braucht man vielleicht ein bis zwei Extradurchläufe, doch das macht eine Scheibe interessant, oder? "The Dawn Of Change" zeigt sich zuerst im treibenden Midtempo, bevor die Gitarren einem ruhigen, ja stellenweise verträumten Part Platz machen, ehe der Song wieder gehörig an Fahrt gewinnt. Und dann ist da noch die extrem melodische Hookline, die Hokum scheinbar aus dem Nichts hervorzaubern, ehe das aggressive Riffing wieder das Zepter in die Hand nimmt. Den finalen Rausschmeißer stellt das Instrumental und Namensgeber "Pi" dar, wo sich die vier Jungs noch einmal so richtig austoben. Von schleppend bis treibend zeigt sich der Song mit seinen knapp acht Minuten Spielzeit. Dabei legen sich Hokum keine Grenzen auf und so sorgt das ein oder andere Element schon mal für eine hochgezogene Augenbraue.
Wer auf teils progressiven Thrash Metal steht, kann mit Pi nicht viel falsch machen.

Ray

5 von 6 Punkten

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