6 Headbänga online
20.11.2018 Shinedown
22.11.2018 Tesseract
23.11.2018 Velvet Viper
23.11.2018 Doro
24.11.2018 Black Stone Cherry
26.11.2018 Mantar
Reviews (10016)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Ajattara

Interview:
Sworn Enemy

Live-Bericht:
Trümmernacht II

Video:
Grave Digger
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Hokum kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Hokum - Pi

Hokum - Pi
Stil: Thrash Metal
VÖ: 11. Juli 2008
Zeit: 42:21
Label: Eigenproduktion
Homepage: www.hokum.de
MySpace: www.myspace.com/hokumheadquarter

buy, mail, print

Zwei EPs und eine DVD haben die Jungs aus dem Münchner Norden bislang veröffentlicht, nun also folgt mit Pi das erste vollständige Album von Hokum. Den Stil zu kategorisieren fällt dabei gar nicht so leicht, auch wenn die Grundzutat wohl Thrash Metal ist. Doch Hokum lassen viele Einflüsse ihren Weg in den Bandsound finden, so dass man sich am besten selbst ein Bild davon machen sollte.
Los geht's mit "Collapsing Synapses", einem gelungenen Einstieg, der mich gerade zu Beginn an alte Sepultura ("Inner Self") erinnert. Doch kaum sind einem die Brasilianer in den Sinn gekommen, schon nimmt der Song mehrere Wendungen, zügelt das Tempo, prescht nach vorne los und gipfelt im sehr melodischen Mittelteil. Die bereits angesprochenen Vergleiche mit Sepultura verstärken sich bei den Vocals von Benjamin (Rhythmusgitarre, Vocals), hört er sich bei den aggressiven Shouts und Grunts doch stellenweise an wie der junge Max Cavalera. Die folgenden "Live To Suffer" und "Into The Wall" wurden bereits bei der ReHearse-DVD-Besprechung angesprochen, so dass ich hier auf mein entsprechendes Review verweise. Schön straight nach vorne los geht "Sloth", auch wenn der Song mit allerlei Breaks gespickt ist. Zudem werden hier auch klare Vocals aufgefahren, was für weitere Abwechslung sorgt. Apropos Abwechslung: dafür haben die vier Jungs ordentlich gesorgt. Allerlei Tempowechsel werden auf Pi geboten und auch vor "artfremden" Elementen wird nicht Halt gemacht. So findet sich auch die ein oder andere jazzige Sequenz auf Pi. Doch bei aller Verspieltheit verlieren Hokum den berühmten roten Faden nicht aus den Augen. Um diesen zu finden, braucht man vielleicht ein bis zwei Extradurchläufe, doch das macht eine Scheibe interessant, oder? "The Dawn Of Change" zeigt sich zuerst im treibenden Midtempo, bevor die Gitarren einem ruhigen, ja stellenweise verträumten Part Platz machen, ehe der Song wieder gehörig an Fahrt gewinnt. Und dann ist da noch die extrem melodische Hookline, die Hokum scheinbar aus dem Nichts hervorzaubern, ehe das aggressive Riffing wieder das Zepter in die Hand nimmt. Den finalen Rausschmeißer stellt das Instrumental und Namensgeber "Pi" dar, wo sich die vier Jungs noch einmal so richtig austoben. Von schleppend bis treibend zeigt sich der Song mit seinen knapp acht Minuten Spielzeit. Dabei legen sich Hokum keine Grenzen auf und so sorgt das ein oder andere Element schon mal für eine hochgezogene Augenbraue.
Wer auf teils progressiven Thrash Metal steht, kann mit Pi nicht viel falsch machen.

Ray

5 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: TNT - Atlantis
Vorheriges Review: Exodus - Let There Be Blood (Re-Release)

© www.heavyhardes.de