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Falconer - Among Beggars And Thieves

Falconer - Among Beggars And Thieves
Stil: Folk Power Metal
VÖ: 22. August 2008
Zeit: 49:28
Label: Spikefarm Records
Homepage: www.falconermusic.com
MySpace: www.myspace.com/falconermusic

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Zwei Jahre nach dem letzten regulären Album Northwind beehren und die Schweden Falconer mit Album Nummero sechs. Gespannt schob ich den Rundling in den Schacht meines Players, schließlich hat mich das 2006er Werk der Jungs nicht so wirklich überzeugen können. Ob sie noch einmal die Kurve kriegen?
Gleich der Opener "Field Of Sorrow" prescht ordentlich durch die Boxen. Melodisches Riffing trifft hier auf flottes Uptempo. Ein schöner Einstieg, der einiges erhoffen lässt. "Man Of The Hour" ist in flottem Midtempo gehalten, ohne die Geschwindigkeit des Openers zu erreichen. Durchzogen ist der Song zudem von kleinen folkigen Einschüben, die dem Song gut zu Gesicht stehen. Gänzlich ohne verzerrte Instrumente kommt das rein akustisch vorgetragene "A Beggar Hero" daher, unterlegt von einer folkigen Melodie, gepaart mit weiblichen Vocals. In der Heimatsprache vorgetragen wird "Vargaskall", ein im Midtempo angesiedelter Song, der recht eingängig gehalten ist und damit seine Wirkung nicht verfehlt. In die gleiche Kerbe schlägt "Viddernas Man", in stampfenden Midtempo gehalten lädt er zum Bangen und Hörner-gen-Himmel-recken ein. "Pale Light Of Silver Moon" dagegen legt einige Kohlen mehr ins Feuer und gibt wieder mächtig Gas, wobei die Double-Bass-Maschine kaum still steht. Der finale Rausschmeißer (zumindest auf der mir vorliegenden Promo-CD) hört auf den Namen "Dreams And Pyres" und beginnt eher ruhig und verhalten, ehe der Highspeed beginnt. Doch auch dieser währt nicht lange, der Song nimmt einige überraschende Wendungen, schlägt Haken und macht da weiter, wo man es nicht vermuten würde. Durch die ganzen Breaks und Einschübe, die hier verarbeitet wurden, hat der Song irgendwie Soundtrack/Musical-Charakter. Interessant, aber auch etwas gewöhnungsbedürftig.
Fazit: Mit Among Beggars And Thieves haben sich die Schweden wieder mehr ihren Stärken gewidmet. Die folkigen Elemente sind im Gegensatz zum Vorgängeralbum etwas ausgebaut worden, der gewohnte Bombast ist mit den Chören ebenso vorhanden wie experimentelle Klänge ("Dreams And Pyres"). Zwar sind sie noch nicht bei der alten Höchstform angelangt, doch zumindest sind Falconer auf dem richtigen Weg.

Ray

5 von 6 Punkten

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