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To Separate The Flesh From The Bones - Utopia Sadistica

To Separate The Flesh From The Bones - Utopia Sadistica
Stil: Death Metal
VÖ: 17. Januar 2004
Zeit: 27:23
Label: Spinefarm Records
Homepage: www.toseparatethefleshfromthebones.com

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Franz: "Sissi!"
Sissi: "Franz!"
Franz: "Mir is fad!"
Sissi: "Ich hab eine Idee!"
Franz: "Raus damit, du Sau!"
Sissi: "Wir könnten eine Band gründen!"
Franz: "Eine gute Idee, eine Old-School Grindcore Band!"
Sissi: "Wir könnten den Feldmarschall rufen, als dritten Mitstreiter!"
Franz: "Eine gute Idee!"

So oder so ähnlich könnte die Gründung von To Separate The Flesh From The Bones ausgesehen haben, Musiker, denen langweilig ist, die eine Band gründen und dann Musik machen, die sich von derer ihrer Hauptbands krasser nicht unterscheiden könnte. Mit dem Ziel Spaß zu haben und allen Jungspunden zu zeigen, wo der Hammer hängt. Lange Rede, kurzer Sinn, Utopia Sadistica ist das Full Lenght Debut, nachdem es im Sommer schon einen kleinen Vorgeschmack in Form der EP For Those About To Rot gab.

Was dort geboten wurde, findet hier seine Fortsetzung, kompromisslose Mucke zwischen Death Metal und Grindcore mit stark schwedischer Schlagseite irgendwo zwischen Napalm Death, Carcass und Terrorizer. Die Zwei-Minuten-Grenze sprengt kaum ein Song, stattdessen mögen's die Jungs kompakt und kommen schnell auf den Punkt. So rattern sie zumeist unter einer Minute durch's Ziel.Dadurch erklärt sich auch die kurze Spielzeit, die trotz der stattlichen Anzahl von 25 Liedern sehr knapp bemessen ist. Die Produktion ist zudem nicht allzu glatt, zwar druckvoll, aber roh. Sie verleiht den eh schon rauen Songs einen zusätzlichen Charme und sorgt mit dem guten Songwriting, wenn man hier von sowas sprechen kann, dafür, dass die Scheibe nicht langweilig wird. Denn hier kommen neben brutalen Knüppelorgien auch nicht minder brutale Mid-Tempo Mosh Parts zum Einsatz, die gehörig in die Nackenmuskulatur fahren.

Wer ein kompromissloses Album will und auf heftige Mucke steht, die sich einen Scheißdreck um aktuelle Trends und Strömungen schert, ist mit Utopia Sadistica mit Sicherheit nicht schlecht beraten. Denn dass To Separate The Flesh From The Bones mit Spaß bei der Sache sind, merkt man zu jeder viel zu kurzen Sekunde des Albums und dieser Spaß überträgt sich auch auf den Hörer.

Lord Obirah

5 von 6 Punkten

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