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Arkona (Rus) - Ot Serdca K Nebu

Arkona (Rus) - Ot Serdca K Nebu
Stil: Pagan/Folk Metal
VÖ: 04. Juli 2008
Zeit: 63:58
Label: Napalm Records
Homepage: www.arkona-russia.com

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Die Wurzeln von Arkona (im übrigen nicht zu verwechseln mit der ebenfalls aus Moskau stammenden und damals gleichnamigen NS-Band Varyag) reichen bis ins Jahr 2002 zurück. Gleich nach Veröffentlichung des Debuts im Jahre 2003 stand Gründerin Maria "Scream" Arhipova jedoch plötzlich wieder alleine auf weiter Flur, denn die Mitstreiter hatten das Interesse verloren. Aus der Not macht man bekanntlich eine Tugend, und so widmete sich Maria dem Songschreiben für das zweite Album, welches mit Hilfe befreundeter Musiker der Band Nargathrond eingezimmert wurde. Inzwischen gehören die Mitglieder von Nargathrond und Rossomahaar fest zum Line-Up von Arkona.
Geboten wird Slavic Pagan Metal, welchen man mit ein paar Black Metal-Elementen angereichert hat. Nach dem Intro, schlicht "Prologue" betitelt, geht es mit "Pokrovy Nebesnogo Startsa" erst mal schwarzmetallisch in die Vollen. Dem aufmerksamen Leser mag nicht entgangen sein, dass sich die Band ihrer Muttersprache bedient. Um was es sich also in den einzelnen Songs dreht, entzieht sich meiner Kenntnis, da mein Kyrillisch etwas angestaubt ist. Da zudem die Homepage der Band komplett in Kyrillisch gehalten ist, kann auch hieraus kein weiteres Wissen gezogen werden. Nach den ersten dunklen Eruptionen wandelt sich jedoch das Klangbild nach und nach. Schon bald setzen mittelalterliche Tröten ein und die Pagan-Hand nimmt langsam aber sich das Zepter an sich. Alter und Moderne geben sich im Laufe der Scheibe ein Stelldichein. Bedient man sich stellenweise noch der "normalen" mittelalterlichen Melodik, werden die Songs doch überwiegend von alten russischen Melodien und Rhythmiken bestimmt. Das gesangliche Spektrum reicht von schwarzmetallischem Gekeife über klaren weiblichen Gesang bis hin zu monumentalen Chören, die einen sofort in ihren Bann ziehen. Auch beim Instrumentarium legt man sich keinerlei Beschränkungen auf, eine Vielzahl von Instrumenten wie z.B. Maultrommel, Balalaika und die bereits erwähnten Tröten finden Verwendung und verleihen den Song eine ganz eigene, teils zigeunerhafte Note. Auch rein instrumentale Stücke wie "Oh, Pechal'-Toska" oder "Strela" sind vertreten, wobei ersteres wohl ein altes Tanzstück ist.
Arkona erschaffen mit ihrer Musik ihre eigene Nische, ihren eigenen Bereich und ziehen den Pagan-Fan sofort in ihren Bann.

Ray

6 von 6 Punkten

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