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Totenmond - Unter Knochen

Totenmond - Unter Knochen
Stil: Hardcore Metal
VÖ: 23. Februar 2004
Zeit: 61:11
Label: Massacre Records
Homepage: www.totenmond.de

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Totenmond geistern ja schon geraume Zeit im deutschen Untergrund rum, genauer gesagt seit 1990 und haben es in dieser Zeit immerhin schon auf 6 Veröffentlichungen gebracht, zählt man den aktuellen Longplayer gleich mal mit. Zwischen dem letzten Album "Auf dem Mond ein Feuer" und dem aktuellen liegt nun eine längere Pause, die damit begründet wird, dass der neue Mann am Bass (Senf) erst mal in die Band integriert werden musste.

"Unter Knochen" ist nun mein erster Kontakt mit dieser Band. Ob da etwas an mir vorbeigegangen ist oder ob der Stil sich hier verändert hat, kann ich also nicht beurteilen. Feststellen kann ich allerdings, dass wir es hier definitiv nicht mit einem leicht verdaulichen Stück Tonkunst zu tun haben. Geboten werden hier zwölf Stücke (oder auch 13, zählt man den "Hidden-Track" mal mit, der nach fast zehn Minuten Leerlauf zum Vorschein kommt), die es einem verdammt schwer machen, die Band in eine Schublade zu stecken, geschweige denn in Worte zu fassen, was einem hier entgegenschallt. Das Spektrum reicht hier von Slow-Motion-Doom-Walzen über Death Metal bis hin zu Metal Core. Dazu gibt's auch noch recht experimentelle Bereiche oder gar Sound Collagen ("Kreuz oder Kopf"). Hört sich jetzt konfuser an, als es in Wirklichkeit ist. Trotzdem wahrlich keine leichte Aufgabe. Können mich die ersten Stücke nicht wirklich vom Hocker reißen, allen voran "Hirdraußaischheimad", werde ich dagegen ab der Hälfte der Scheibe hellhörig. "Leuchtquell" lädt einem mit offenen Händen zum Moshen quer durchs Wohnzimmer ein, dass es eine wahre Freude ist. "Finster Mammut" geht auch gleich in die Vollen und schlägt in dieselbe Kerbe wie der Vorgänger. So geht es auch bis zum Ende der Scheibe weiter.

Fazit: während mich die ersten sechs Songs nicht wirklich begeistern können, gefallen mir die restlichen sechs umso mehr. Trotzdem bleibt das Ganze eine zwiespältige und teils auch anstrengende Angelegenheit, die dem Hörer einiges abverlangt.

Ray

3 von 6 Punkten

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