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Sabaton - The Art Of War

Sabaton - The Art Of War
Stil: Heavy Power Metal
VÖ: 30. Mai 2008
Zeit: 49:35
Label: Black Lodge
Homepage: www.sabaton.net

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Sabaton waren seit der Veröffentlichung ihres 2006er Zweitlings Attero Dominatus nicht untätig. Sie tourten sich den sprichwörtlichen Arsch ab: 2006 drei Europatourneen als Headliner und eine als Support für Lordi, 2007 eine fünfwöchige Tour mit Therion und Grave Digger sowie eine weitere fünfwöchige Headlinertour. Übers Jahr gesehen kamen sie auf mehr als 80 Auftritte in mehr als 20 europäischen Ländern. Respekt, kann man da nur sagen. Mit dieser Erfahrung gingen sie Anfang 2008 erneut ins Studio, um jetzt (nach einem Amerika-Auftritt) ihr Drittwerk The Art Of War vorzulegen.
Ja, es handelt sich um ein Album, das den Klassiker "Die Kunst des Krieges" zum Thema hat, ein Buch des Chinesen Sun Tsu über Strategie, das laut Wikipedia "bis zum heutigen Tage eines der bedeutendsten Werke zu diesem Thema" darstellt. Die textliche Seite ist somit klar und geht in dieselbe Richtung wie die beiden vorherigen Alben Primo Victoria und Attero Dominatus.

Musikalisch hat sich ebenfalls nicht viel geändert. Neu sind die von einer resoluten weiblichen Stimme vorgelesenen und mit Sounds unterlegten Passagen aus dem Buch, die sowohl das Intro als auch die Zwischenstücke stellen. Diese sind nie zu lang und stellen somit eine sehr schöne Ergänzung dar.
Vom Stil her sind sich Sabaton selbstverständlich treu geblieben: Epischer Power Metal mit einem guten Schuss Bombast wird nach wie vor geboten. Vor allem der an dritte Stelle gesetzte Titeltrack, das treibende "40:1" sowie "Panzerkampf" und "The Price Of A Mile" stechen hier besonders durch ihre Heavyness und ihre Durchschlagskraft bzw. ihre tolle Melodie hervor.
Insgesamt treten Sabaton jedoch leider ein wenig auf der Stelle. The Art Of War bringt außer der Präsentation mit den Zwischenstücken kaum Neues. Es ist einfach eine - gut gelungene - Fortsetzung von Attero Dominatus. Dieses Mal mag das noch durchgehen. Das Album macht immer noch sehr viel Spaß. Jedoch sollten sich Sabaton fürs nächste Mal auf jeden Fall ein, zwei neue Elemente überlegen, weil sie sonst anfangen, sich zu wiederholen.

Kara

5 von 6 Punkten

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