10 Headbänga online
01.12.2021 Batushka
01.12.2021 Igorrr
01.12.2021 Skywalker
01.12.2021 Sonata Arctica
02.12.2021 No Fun At All & Satanic Surfers
02.12.2021 U.D.O.
Reviews (10284)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Unsoul

Interview:
Rapture

Live-Bericht:
Gamma Ray

Video:
Kamelot
RSS RSS
Atom Atom
 

Review

CDs von Turisas kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Turisas - Battle Metal

Turisas - Battle Metal
Stil: Folk Metal
VÖ: 26. Juli 2004
Zeit: 57:21
Label: Century Media
Homepage: www.turisas.com

buy, mail, print

Wieder Finnland, wieder eine Mischung aus Metal und Folk - und damit wieder ein Finntroll-/Ensiferum Klon? Mitnichten! Auch wenn Turisas auf den Pfaden ihrer Kollegen wandern, haben sie mit Battle Metal ein völlig unabhängiges Werk geschaffen, welches den einen frohlocken und den nächsten ganz schnell in die nächste finnische Sauna verschwinden lassen wird! Denn mit diesem pompösen Zeug muss man einfach zurecht kommen. Fast schon kitschig setzen Turisas Chöre, Flöten, Violinen und Keyboards ein und nicht ohne Grund kommt man sich manchmal sehr an Rhapsody (grusel) erinnert vor. Allerdings haben die Finnen nicht die komplette Scheibe mit diesen Utensilien zugekleistert, wie ihre italienischen Kollegen (denn sie heißen ja nicht Lonestar), sondern hier wirkt es eher als unterstützendes Beiwerk, auch wenn's manchmal wie gesagt kitschig klingt. Aber bei dem Albumtitel ist das auch schon wurscht - denn da muss man wissen was einen erwartet! Mit Warlord Nygard haben Turisas dazu einen erträglichen Sänger, der oft zwischen Gekeife und cleanem Gesang wechselt. Und überhaupt bietet Battle Metal immer wieder ruhigere Stellen und Breaks zum Erholen und Durchschnaufen - sehr abwechslungsreich!

Wer also auf folkigen symphonischen Metal steht und auch einen gewissen Kitschfaktor ertragen kann, sollte Songs wie den Opener "As Torches Rise", das modern angehauchte "The Land Of Hope And Glory" (der Übersong überhaupt) und die "Among Ancesters" (wer hier nicht mitgröhlt ist - na ihr wisst schon - tot!) unbedingt mal antesten. Ich finde, Battle Metal fällt ein wenig aus der Rolle und ist deswegen eine ziemlich gelungene Scheibe, die darüberhinaus erstaunlich langlebig ist! Man hätte sich diese komischen Introparts zwischen manchen Songs zwar sparen können, aber ansonsten gibt's nichts zu meckern! Geile Scheibe und in diesem Sinne kann ich nur einen Titel der Scheibe zitieren: "One More!!!"

Thorsten

5 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: Browbeat - Audioviolence
Vorheriges Review: Diablo - Eternium

© www.heavyhardes.de