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Broken Arrow - Abyss Of Darkness

Broken Arrow - Abyss Of Darkness
Stil: Hard Rock
VÖ: 09. Juni 2003
Zeit: 42:23
Label: Scarlet Records
Homepage: -

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Broken Arrow bestehen zu einem großen Teil aus Gitarrero Nick Savio, der früher mal bei White Skull gespielt hat. Momentan ist er auch bei Vicious Mary unterwegs, einer Hardrock-Combo, die vor einiger Zeit ein wunderschönes Debütalbum veröffentlicht hat. Wieso das Infosheet auf den Typen so viel Wert legt, weiss ich nicht, wohl weil er der einzige ist, der im Musikzirkus schon sowas wie einen Namen hat. Dabei müssten sich seine Kollegen Dave Baduena (voc.), Giulio Bogoni (keyb.), Steva Balocco (b.) und Camillo Colleluori (dr.) vom Können her nicht hinter ihm verstecken. Die Jungs haben zweifellos alle was drauf. Sie zocken einen sehr midtempo-lastigen Heavy-Hardrock, der ab und zu Anflüge von Metal erahnen lässt.

Um wirklich Arsch zu treten, fehlt den Songs die Durchzugskraft; jedoch kann man durchaus gute Ansätze erkennen. Der Opener und gleichzeitiger Titeltrack des Albums ist ein mutiger Midtempo-Track, bei dem sich der Keyboardsound anhört wie aus einer 80er Jahre-Fernsehserie :) - dafür ist der Sänger ein wenig zu leise abgemischt. Überhaupt ziehen sich seltsame Keyboard-Sounds durchs ganze Album - gleich beim zweiten Song "Invisible Heroes" hören sie sich voll 70er-Jahre-bekifft-mäßig an :). Hier hört man auch ansatzweise ein bisschen was von den im Infosheet genannten Vorbildern raus, die da wären Deep Purple, Rainbow, Black Sabbath, Iron Maiden, Queensryche, Savatage und Helloween. Soll heissen, in diesem Song gibt's ein kurzes Instrumentalzwischenteil mit Betonung der Gitarren, das ein wenig an Savatage erinnert. Und einen schönen Refrain gibt's auch :). Das dritte Lied "The Gothic Line" plätschert auch noch so dahin, bis endlich mit "Angels Of Fire" der bessere Teil des Albums beginnt. Dieser Track beginnt wie eine Ballade, ändert aber bald die Marschrichtung und entwickelt sich zu einem richtig kraftvollen, treibenden Song. Leider ist auch hier der Sänger definitiv zu leise abgemischt. "Stalingrad" ist ein komplexes Lied mit Shout-Teil, fällt auf dieser CD ein bisschen aus dem Rahmen, aber genau das tut dem Album ganz gut. "The Call" erinnert ziemlich an Rhapsody, zumindest was die Melodieführung, das Keyboard und die treibende Double-Bass angeht. Bei "Frozen Tears" bringen die Jungs wieder ihr Gefühl für schöne Refrains ein. Dieser Song fadet langsam aus, was in der heutigen Rockszene schon ziemlich selten ist und deshalb überrascht. Naja, euch nimmer, ihr wisst's jetzt ja schon :). Die letzten beiden Tracks "Isaac Story Pt. I und II" bilden einen schönen, druckvollen Abschluss des Albums. Material von solcher Qualität hätte man sich mehr auf der CD gewünscht.

Alles in allem: ein Album, das gute Ansätze zeigt und sich von Song zu Song steigert. Da aber die ersten drei Songs sehr mittelmäßig sind, reicht's nicht zu vier Punkten.

Kara

4 von 6 Punkten

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