8 Headbänga online
22.11.2017 W.A.S.P.
23.11.2017 Testament
24.11.2017 Manowar
25.11.2017 Manowar
28.11.2017 Europe
29.11.2017 Solstafir
29.11.2017 Epica
MinReviews (9921)
MinNavigation
MinKommentare
MinArtikel des Tages
Review:
Star One

Interview:
God Forbid

Live-Bericht:
Xandria

Video:
Skydancer
MinRSS RSS
MinAtom Atom
MinIn eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Various Artists kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Various Artists - Rock The Bones Volume 6

Various Artists - Rock The Bones Volume 6
Stil: -1
VÖ: 18. März 2008
Zeit: 79:21
Label: Frontiers Records

buy, mail, print

Ring frei zur sechsten Runde der Frontiers-Reihe Rock The Bones. Wie schon auf den Vorgängern präsentiert das italienische Label Songs quer durch das Melodic Rock/Metal-Beet. Und das besteht sowohl aus altbekannten Gesichtern als aus ein paar Neulingen im Geschäft. Zu den Neulingen gehören schon mal Leverage, die ihr zweites Album Blind Fire auf dem Markt haben und mit dem famosen "Sentenced" dieses auch in angemessener Weise repräsentieren. Geile Melodien, super Gesang und grandioser Refrain. Fast ebenso stark sind Eclipse, die mit "To Mend A Broken Heart" eine gute Mixtur aus Härte und Melodien hinbekommen haben die mehr als ordentlich rockt. Saint Demon tendieren zwar eher zur Epik und zum Bombast, aber sie schaffen es mit "My Heart" auch diese Sparte ordnungsgemäß und vor allen Dingen tadellos abzudecken. Dazu kommen noch Places Of Power (mit Bruce Turgon) und From The Inside (mit Danny Vaughn), die mit ihren Beiträgen das Feld der Neulinge komplettieren.

Weiterhin befinden sich natürlich auch schon Songs auf dem Album, die man durchaus schon kennt, wie z.B. Steve Lukather ("Ever Changing Times"), Work Of Art ("Why Do I?") und Khymera ("Burn Out") aber es sind auch Lieder dabei, die just in diesen Tagen erst veröffentlicht wurden/werden. Dazu gehören Asia mit einem todsicheren Hit ("Never Again"), White Lion die fast wie zu Hochzeiten klingen ("Dreams"), Royal Hunt mit dem flotten "The First Rock" und neuem Sänger, sowie House Of Lords ("Come To My Kingdom") und Dokken ("Heart To Stone"), die jeweils mal eben eine Lehrstunde in Sachen Effektivität und Genialität beim Songwriting erteilen. Der interessanteste Teil dürften die Beiträge sein, die bis dato noch gar nicht das Tageslicht erblickt haben.

Dazu gehören zum einen die US-Rocker Silent Rage, die nach ein paar Jahren Pause immer noch zeigen, dass sie rocken können. "Four Letter Word" klingt schön Old School und vor allen Dingen erdig. Als nächstes gibt es Sangeslegende Glenn Hughes mit "Love Communion" bei der Rock mit Funk, Soul und Jazz gemischt wird und eine gewisse Tanzbarkeit nicht abgestritten werden kann. Auch ein gewisser Herr Jimi Jameson gibt sich die Ehre. Und zwar mit "Behind The Music". Mehr nach Survivor kann man schon fast gar nicht mehr klingen, aber das Ergebnis kann sich echt hören lassen. Poppig angehauchter Rock mit hoher Eingängigkeit. Dass Jorn Lande nicht fehlen darf ist wohl auch klar, aber wer so ein Material wie das Heavy Rock Brett "Lonely Are The Brave" am Start hat darf nicht fehlen. Sehr sehr cooler Song. Den Reigen komplett macht Michael Kiske, der mit seinem Beitrag wohl die meiste Diskussion verursachen dürfte. "You Always Walk Alone" heißt dieser und nein, es ist kein neues Lied, sondern schon vom Keeper 2-Album bekannt, nur in anderem Gewand. Anstatt Double Bass und Highspeed regiert hier die Akustikgitarre. Das Arrangement an sich ist recht folkig ausgefallen und wird mit Sicherheit polarisieren. Meine anfängliche Skepsis ist jedenfalls nach dem zweiten Mal Hören gewichen, und Singen verlernen wird der gebürtige Hamburger wohl eh nicht mehr...

Alles in Allem ist Frontiers eine sehr abwechslungsreiche Scheibe gelungen, die einen guten Überblick über aktuelle Künstler verschafft. Zur intensiveren Beschäftigung mit den Bands muss man sich natürlich das jeweilige Album zulegen aber zur Untermalung für Anlässe aller Art ist diese Zusammenstellung wirklich optimal. Wenn noch dazu das Preis-Leistungsverhältnis stimmt, dann ist gegen solche Compilations erst Recht nichts einzuwenden.

Zur Vervollständigung hier noch die Tracklist:

Asia - Never Again
Steve Lukather - Ever Changing Times
Glenn Hughes - Love Communion
Dokken - Heart To Stone
White Lion - Dreams
House Of Lords - Come To My Kingdom
Jimi Jameson - Behind The Music
Jorn - Lonely Are The Brave
Royal Hunt - The First Rock
Leverage - Sentenced
Saint Demon - My Heart
Work Of Art - Why Do I?
Khymera - Burn Out
Michael Kiske - You Always Walk Alone
Places Of Power - The Passage
From The Inside - Light Years
Eclipse - To Mend A Broken Heart
Silent Rage - Four Letter Word

0 KommentareAndi

Ohne Wertung

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de