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The Lamp Of Thoth - Cauldron Of Witchery (MCD)

The Lamp Of Thoth - Cauldron Of Witchery (MCD)
Stil: Doom Metal
VÖ: 04. April 2008
Zeit: 24:41
Label: Eyes Like Snow
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/thelampofthoth

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The Lamp Of Thoth, so nannte sich eine okkulte Sekte, die sich im 19. Jahrhundert in den nordenglischen Moorlandschaften herumtrieb und nach genau dieser Sekte hat sich diese Band aus Keighley benannt. Entsprechend ihrem Namen beschäftigt sich das Trio dann auch mit okkulten Themen und untermal dies mit Doom Metal, der den Geist Black Sabbaths und Doom-Kapellen der Marke Saint Vitus, Pagan Altar oder Count Raven atmet.

Der Opener "The Lamp Of Thoth" legt dabei aber noch verhältnismäßig flott los, klingt stark beeinflusst von den 1970er Jahren und erweist sich aufgrund der vielen melodische Leads als töfter Doom-Song. Das gar nicht sonnige "Sunshine" dagegen bremst erstmal das Tempo ein wenig ein, erinnert nicht selten an Black Sabbath und zieht zum Ende hin die Geschwindigkeit nochmals an, damit auf gar keinen Fall Langeweile aufkommen kann. Bei "Frost And Fire" handelt es sich nicht um einen The Lamp Of Thoth-eigenen Track, sondern um ein von Cirith Ungol komponiertes Stück, dem die Briten definitiv ihren Stempel aufgedrück haben. Zum Abschluss gibt es dann noch zwei Live-Versionen der Stücke "Blood On Satan's Claw" (vom Demo I Love the Lamp) und "Into The Lair Of The Gorgon", die die große Schwäche der Engländer nochmals ganz deutlich aufzeigen.

Denn wo The Lamp Of Thoth mit vielen Leads und ansprechenden Riffs, Soli und viel Atmosphäre punkten können, da verspielen sie in meinen Ohren viel beim Gesang. Der klingt dünn, kraftlos und immer etwas neben der Spur. Dass hier immer relativ hoch gesungen wird, ist gar nicht das Problem, eher dieses andauernde Gefühl, dass The Overtly Melancholic Lord Strange, der nebenbei auch noch den Bass zupft, definitiv nicht für den Sangesposten prädestiniert ist. Gerade bei den beiden Live-Songs, deren Soundqualität im Gegensatz zu den anderen drei Stücken ebenfalls stark zu wünschen übrig lässt, wird dieser Umstand mehr als deutlich. Vielleicht wäre hier jemand angebracht, der etwas vom Singen versteht.
Ansonsten dürften Doomster mit Hang zur kauzigen Retro-Musik an The Lamp Of Thoth und ihrer MCD Cauldron Of Witchery kaum was auszusetzen haben. Ich jedenfalls freue mich auf das Debüt-Album Omens, Portents And Dooms, an dem die Jungs (der zweite nennt sich Randy Reaper und spielt Gitarre) und das Mädel (namens Lady Pentagram am Schlagzeug) gerade tüfteln.

Lord Obirah

Ohne Wertung

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