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Down Below - Sinfony 23 (Re-Release)

Down Below - Sinfony 23 (Re-Release)
Stil: Gothic Pop Rock
VÖ: 15. Februar 2008
Zeit: 62:25
Label: Universal Records
Homepage: www.down-below.de

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Die Sachsen-Anhalter Down Below sind mir bei Stefan Raabs Bundesvision Song Contest aufgefallen, wo sie einen hervorragenden dritten Platz hinter Subway To Sally und dem Thüringer Clueso belegen konnten. Sie spielen sehr gut gemachten und produzierten Gothic-Pop-Rock irgendwo in der Schnittmenge Richtung HIM und Pain. Großen Anteil an diesem Eindruck hat das solide Songwriting und die Stimme von Neo Scope, die zwar nicht so tief ist wie die von Ville Valo, die aber trotzdem ähnlich klingt wie die Stimme des Finnen und auch ebenso ausdrucksvoll ist.

Die Scheibe beginnt mit einem Bassmotiv, das entfernt an das James Bond-Theme erinnert. Dieser Eindruck verflüchtigt sich jedoch schnell mit Einsatz von Schlagzeug, Gitarren und vor allem dem Gesang von Neo Scope im Opener "From The Highest Point". Hier werden schnell die Stärken von Down Below offenbar: Melodien zum Mitsingen, ansprechende Instrumentierung, gekonnte Akzente durch das Keyboard. Gothic Rock at its best! Der darauffolgende Titeltrack könnte auch von Pain sein. Überhaupt erinnern mich so manche Stücke auf der CD an das Nebenprojekt von Peter Tägtgren. Sie lösen dasselbe Zucken in den Beinen aus, wenn man die Songs anhört, denselben Drang, einfach aufzuspringen und zu tanzen. "Private Soul Security", das man samt Video auch auf der Homepage bewundern kann, ist ein toller Tanzbodenfüller, dessen Melodie einem so schnell nicht mehr aus dem Kopf geht. Entspannter geht es bei "Down Below" zu, das vor allem durch den mehrschichtigen Chorgesang am Ende punktet. "On My Way" kommt sehr rockig rüber, ebenso wie "Heal" mit seiner tollen Melodieführung. "Dark Queen" ist ein Song zum Dahinschmelzen, ein poppiger Chartbrecher erster Güte. Danach verflacht die Platte leider etwas, die Songs prägen sich nicht mehr ganz so ein wie die zuvor. "Lovely Places" hat einen etwas arg klischeehaften Refrain, der mehr an ein Kinderlied erinnert als an einen Gothic-Rock-Song. "Run Away" verkörpert von allen Liedern auf der Scheibe diesen Pain-Touch, den ich vorhin schon einmal erwähnt habe, am Meisten. "Empty" enthält einige synkoptierte Rhythmen, trotzdem bleibt der Song höchst nachvollziehbar. Sehr nett. Wie aus den Achtzigern des letzten Jahrhunderts. "Angel" führt diese Vintage-Linie fort. Die Ballade "Farewell" ließ das ursprüngliche Album besinnlich ausklingen.

Passt auf, dass ihr beim Kauf die Neuauflage mit dem mitreißenden Wettbewerbssong "Sand In Meiner Hand", dem wunderschönen "Pro Contra [E]motions" und Remixen von "From The Hightest Point" und "Private Soul Security" erwischt. Dieser Zusatzinhalt bringt das Album auf eine sehr respektable Spielzeit von über einer Stunde. Sollte jedem Gothic-Fan gut reinlaufen!

Kara

5 von 6 Punkten

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