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Hate Squad - Degüello Wartunes

Hate Squad - Degüello Wartunes
Stil: Metalcore
VÖ: 21. März 2008
Zeit: 47:26
Label: Dockyard1
Homepage: www.hatesquad.com
MySpace: www.myspace.com/hatesquad

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Lange war es still um die Metalcore-Pioniere von Hate Squad, ja sogar von Auflösung war nicht selten die Rede. Aber 2004 meldeten sie sich mit H8 For The Masses wieder zurück. Nur, war das etwa eine Eintagsfliege? Nein, das beweist nämlich das neue Album namens Degüello Wartunes, welches zum 15-jährigen Jubiläum der Band veröffentlicht wird.
Und es ist ein durchaus eindrucksvolles Werk geworden. Viel Hardcore, einiges an Death Metal und auch eine Spur Thrash hat den Weg auf diesen Silberling gefunden, eine Mischung, die mitreißend, aggressiv und gleichzeitig auch melodisch sein kann, auch wenn die melodischen Momente deutlich in der Minderzahl sind. Auf gut einer dreiviertel Stunde werden dem Hörer sowohl stampfende Mosher ("My War"), leicht düstere Stücke ("At The End Alone"), groovende Tracks ("Rivers Of Blood") als auch Mitgröhlsongs ("Hannover H8Core") geboten, Abwechslung ist also vorhanden. Dabei gefällt mir besonders, dass sich Frontmann Burkhard Schmitt nicht wie zur Zeit üblich im Dauerkreischen übt, sondern seine heisere Stimme eher im mittleren Höhenbereich hält. Auch bin ich recht angetan von der Arbeit von Bassist Bauke De Groot, dessen Bassläufe absolut hörenswert geworden sind. Am Schlagzeug und an den Gitarren wird ordentliche, solide Arbeit abgeliefert, insgesamt passt der Sound der Band einfach zusammen. Das liegt auch an der Produktion, die mir gut gefällt: Seit Langem einmal wieder eine Scheibe, bei der die Drums nicht überproduziert wirken, sondern sich mannschaftsdienlich angenehm im Hintergrund halten. Dadurch wird der Rest der Band nicht begraben, sondern kann sein Aggressionspotenzial frei entfalten.

Doch, das ist ein ganz rundes Gesamtpaket, das Laune macht, die Scheibe wirkt ehrlich und authentisch, nicht modisch, so soll das sein. Was allerdings gar nicht geht, sind die Lyrics zu "Rise Up!" Musikalisch ist das Stück klasse, aber bei einer Spielzeit von 3:39 Minuten 88 Mal "Rise Up" zu intonieren (ja, ich habe das wirklich gezählt!), grenzt an Körperverletzung. So nicht!
Ansonsten aber ist die CD wirklich gelungen. Veredelt wird der Silberling durch Gastauftritte von Marcus Bischof (Heaven Shall Burn) sowie Timo Böhling und Julian Tamke (Maintain), die damit ihren Vorbildern ihren Tribut gezollt haben. Eindrucksvoll!

Hannes

5 von 6 Punkten

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