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Cavalera Conspiracy - Inflikted

Cavalera Conspiracy - Inflikted
Stil: Thrash Metal
VÖ: 28. März 2008
Zeit: 42:43
Label: Roadrunner Records
Homepage: www.cavaleraconspiracy.com
MySpace: www.myspace.com/cavaleraconspiracy

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Gute zehn Jahre herrschte Funkstille zwischen den Cavalera-Brüdern. Zehn Jahre, in denen jeder der beiden mit seiner Band (Sepultura und Soulfly) Erfolge feiern konnte. Doch nun sind die beiden wieder vereint und zeigen uns mit Inflikted eindrucksvoll, wo der Hammer hängt. Wohl kaum einem Album wurde mit solcher Spannung und solcher Erwartungshaltung entgegengefiebert. Wie klingen die Cavaleras anno 2008?
Gleich der Einstieg und Titelsong gibt die Antwort. Der Song ist ein einziges, wütendes, großes FUCK YOU an alle, die die Brüder bereits abgeschrieben hatten. Ein brachialer Thrash-Song der guten alten Schule, einfach nur mitten rein. Sofort erkennt man die Handschrift der Jungs, dieser Song hätte auch auf einem früheren Sepultura-Werk vertreten sein können. Einfach nur straight, punkig, thrashig und mächtig angepisst. Der zweite Song "Sanctuary" geht sogar noch einen Schritt weiter zurück in die Vergangenheit der Jungs. Von der Energie her, die der Song versprüht, erinnert er mich dezent an "Inner Self", ohne natürlich ein Plagiat dessen zu sein. "Terrorize" kann dann leider das bereits erreichte Niveau nicht mehr ganz erreichen, wirkt er doch etwas "austauschbar". Ganz im Gegenteil zu "Black Ark", der wieder schön wütend vorgetragen wird. Groovendes Midtempo ist hier angesagt, das mit kurzen Zwischenspielen versehen wurde. "Ultra-Violent" beginnt ebenfalls im stampfenden Midtempo, nimmt dann aber rasant an Fahrt auf. "The Doom Of All Fires" und "Bloodbrawl" sind dann wieder flotter und dürften mit ihrem sepulturamäßigen Groove für mächtig Bewegung im Moshpit ihres Vertrauens sorgen, wobei letztgenannter Song einen ruhigen, fast schon nachdenklich stimmenden Schluss findet. Die typischen Max Cavalera'schen Brüllvocals werden dann bei "Nevertrust" durch elektronische Spielereien verzerrt, was dem Song etwas die Durchschlagskraft nimmt. Hier wäre weniger mehr gewesen. Stakkato-Riffing läutet das Groovemonster "Hearts Of Darkness" ein. Dieser Song ist einfach nur geradeaus, ohne unnötigen Firlefanz, ebenso wie das abschließende "Must Kill", das sich sofort in den Nackenmuskeln festsetzt und zu unkontrolliertem Headbanging führt.
Mit Inflikted haben die Brüder bewiesen, dass mit ihnen definitiv noch zu rechnen ist. Die Vergangenheit der beiden ist zwar unüberhörbar vertreten, aber was macht das schon? Hoffentlich treibt es die Jungs auch livehaftig in unsere Breitengrade, damit auch hier gemosht werden kann. Nun bleibt es noch abzuwarten, ob die Brüder mit diesem Projekt weiter machen oder ob dies nur die Vorstufe zur Sepultura-Reunion darstellt. Man darf gespannt sein...

Ray

5 von 6 Punkten

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