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Dark Age - Minus Exitus

Dark Age - Minus Exitus
Stil: Dark Metal
VÖ: 22. Februar 2008
Zeit: 50:32
Label: Remedy Records
Homepage: www.dark-age.de
MySpace: www.myspace.com/darkage404

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Lang, lang ist es her, als mich der letzte Longplayer dieser deutschen Formation in Verzückung versetzte. Genau genommen satte vier Jahre sind nun schon sein dem Album Dark Age ins Land gezogen. Vier Jahre, in denen viel passiert ist und in denen sich Dark Age neu formieren mussten, schließlich verließ der langjährige Viersaiter Torsten Eggert die Band.
Nun also rotiert Minus Exitus in meinem Player und zieht mich mehr und mehr in seinen Bann. Und was das Schöne ist: die 50 Minuten Spielzeit vergehen dabei wie im Flug, Längen sucht man hier vergebens. Dafür wirkt Minus Exitus einfach zu sehr wie aus einem Guss, und das obwohl der oben erwähnte Zeitraum zwischen den beiden Werken liegt.
Den Weg, der auf Dark Age schon eingeschlagen wurde, ist hier konsequent weiter gegangen worden. Wieder ist es den Jungs gelungen, eine Melange aus Härte, Melodie, Eingängigkeit und hohem Wiedererkennungswert zu erschaffen. Melodischer Death Metal trifft auf eine Mischung aus Thrash und Dark Metal, unterlegt durch Keyboard. Dabei werden keine Geschwindigkeitsrekorde aufgestellt, die Songs sind meist im angenehmen Midtempo angesiedelt, was den Nackenmuskeln zugute kommt, denn diese werden schon arg beansprucht. Sei es bei "Black September", das im Mittelteil mit einem tighten Stakkato-Riffing aufwartet oder "Outside The Inside", das schön nach vorne treibt, ebenso wie "The Dying Art Of Recreation", dessen Chorus mich etwas an "Nemesis" von Arch Enemy erinnert. Ab und an wird das Gaspedal dann aber auch wieder gar kräftig in Richtung Bodenblech gedrückt, wie beispielsweise bei "Exit Wounds", das gekonnt zwischen flottem Uptempo und groovendem Midtempo wechselt. Dass man aber auch eher ruhigere, nachdenklichere Töne anschlagen kann, wird bei "No Way Home" unter Beweis gestellt, bei dem gänzlich auf aggressive Gesangslinien verzichtet wird. Aber auch ohne Gesang können Dark Age überzeugen, wie das schlicht "Instrumental" betitelte Stück zeigt. Doppelläufige Gitarren zaubern eine mehr als eingängige Melodie, die schon fast mainstreamig durch die heimische Anlage kommt. Nach einer kurzen Pause von gut einer Minute kommt dann nach dem finalen Rausschmeißer "The Echoes Discipline" noch ein akustischer Hidden-Track als kleine Zugabe.
Ebenso abwechslungsreich wie die Mucke sind auch die Vocals wieder einmal gehalten. Von tiefen Growls über Screams bis hin zu cleanen Vocals wird alles geboten. Mit Minus Exitus haben Dark Age eine weitere Entwicklungsstufe abgeschlossen und sind in meinen Augen eine der unterbewertesten Bands in diesem unserem Lande.

Ray

6 von 6 Punkten

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