8 Headbänga online
Reviews (10195)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Firewind

Interview:
69 Chambers

Live-Bericht:
Circle Of Witches

Video:
Manimal
RSS RSS
Atom Atom
 

Review

CDs von Deliverance (US) kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Deliverance (US) - As Above, As Below

Deliverance (US) - As Above, As Below
Stil: Progressive Thrash Metal
VÖ: 25. Januar 2008
Zeit: 51:04
Label: Retroactive Records
Homepage: -

buy, mail, print

Schau mer mal, dachte ich mir, denn The Executioner von Deliverance bekam seinerzeit vom Kollegen JR eine solide vier. Nur haben diese Deliverance mit den hier besprochenen Deliverance nichts zu tun, außer, dass sie den gleichen Namen tragen und Thrash-lastige Mucke machen. Diese Deliverance hier kommen aus den USA und sind bereits seit 1985 aktiv, als sie mit dem Demo Greetings Of Death ihre Karriere begannen. Seither haben sie nicht weniger als neun Alben (inkl. As Above, As Below), zwei Live-Alben und drei Best-Ofs herausgebracht. Trotzdem sind die Jungs immer irgendwo nebenher gelaufen, denn nicht mal das große Rock Hard Magazin hat ein Review der Jungs auf seinen Seiten.

Vielleicht liegt das daran, dass die Jungs nicht über Tod und Teufel singen, sondern sich auf der anderen Seite der Medaille bewegen, White Metal sozusagen, Jesus, Gott und gute Dinge stehen hier im Mittelpunkt. Denn an der Musik des Quartetts kann es nicht liegen. Die ist eine Mischung aus Thrash und Progressive Metal, wobei der überwiegende Teil thrashiger Natur ist. Das Tempo wird oft verschärft, im gleichen Maße allerdings auch gedrosselt, hier gibt es Nackenbrecher par excellence, aber ebenso ruhige und bedächtige Momente. Der Sound dahinter ist in meinen Ohren sehr gut gelungen, die Gitarren sägen, der Gesang bietet gutes thrashiges aber dennoch melodisches Futter, keine Growls und irgendwelches modernes Gebrülle, der Bass pumpt und das Schlagzeug macht ebenfalls ordentlich Dampf. An den Drums gefällt mir lediglich die Snare nicht so ganz, die klingt ein wenig blechern, dafür tritt die Bass Drum ordentlich Arsch.

Schade, dass den Gesangsmelodien und Gitarrenleads noch die letzte Griffigkeit fehlt und dass Song Nummer drei, "Return To Form", durch diesen Rap-artigen Gesangsversuch fast zum Totalausfall mutiert, sonst wäre mit Sicherheit auch noch eine höhere Note drin. Dafür bekommen Deliverance für ihr Textkonzept einen Bonuspunkt und landen letztendlich bei starken fünf Punkten. Für Thrasher, die es auch progressiv mögen und keine Scheuklappen haben, sehr empfehlenswert.

Lord Obirah

5 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: The Street - The Divine Debauchery
Vorheriges Review: Masterstroke - Sleep

© www.heavyhardes.de