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Barathrum - Anno Aspera 2003 Years After The Bastard's Birth

Barathrum - Anno Aspera 2003 Years After The Bastard's Birth
Stil: Black Metal
VÖ: 02. Februar 2005
Zeit: 37:36
Label: Spinefarm Records
Homepage: barathrum.poro-tuotanto.org

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Hier ist es also, das inzwischen achte Album von Finnlands bester Black Metal Band und Aushängeschild Nummero Uno. Diese Scheiblette strotzt nur so von triefendem Gift und Verachtung. Die finnische Legende Demonos Sova (Vocals & bass) hat uns hier ein dermaßen tödliches Stück Schwarzmetall vorgelegt, dass einem glatt die Spucke wegbleibt. Dabei hatte der Mann es durchaus nicht leicht, musste er sich doch durch mehrfache Line-Up Wechsel und ganze Seen aus Alkohol durchkämpfen, um der Welt hiermit zu zeigen, was wirklicher Black Metal ist. Alle Ungläubigen, die an der Durchschlagskraft dieser Legende Zweifel hegten, mögen auf der Stelle zu Asche zerfallen.

Soweit die Theorie des Labels. Kommen wir nun zur Realität.

Bei einem Punkt hat das Label durchaus Recht: ist handelt sich wirklich um das achte Album der Finnen. Aber der Rest??? Na ja, so ganz kann ich die Euphorie nicht verstehen. Barathrum zocken einen Bastard aus Black und Thrash, mit Schlagseite zu Letzterem. Die Gitarren sind tiefer gestimmt, die Geschwindigkeit der Songs hält sich im Mid-Tempo auf und die Vocals werden verzerrt geschrieen. Das war's dann aber auch schon an Aufregendem. Ach ja, die Band kommt mit zwei Bassisten daher (obwohl die Labelinfo von drei Bassisten spricht), was zwar ungewöhnlich ist, aber songtechnisch keinerlei Akzente setzen kann. Egal ob beim stampfenden "G.I.D." oder beim flotten "Angelraper", kaum ist der Song vorbei, ist auch die Erinnerung an das gerade gehörte dahin. Das siebenminütige Titelstück setzt dem Ganzen dann auch noch die Krone auf, kommt der Song doch anfänglich quälend langsam aus den Boxen gekrochen, dass man am liebsten anschieben möchte um die Chose so schnell wie möglich zu beenden. Da ist ja eine Valium noch aufregender.

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2 von 6 Punkten

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