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Skew Siskin - Peace Breaker

Skew Siskin - Peace Breaker
Stil: Heavy Rotzrock
VÖ: 14. September 2007
Zeit: 55:44
Label: Monongo
Homepage: www.skewsiskin.net

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Jawoll, sie sind wieder da! Praktisch aus dem Nichts zurück im Rampenlicht. Neben Girlschool und mighty Motörhead meine absolute Lieblingsrotzrockbande, wenn man mal die skandinavischen Bands der Marke old Hellacopters, Gluecifer (R.I.P.), Cosmic Ballroom oder Turbonegro außer Acht lässt. Dreckig, speckig, kurz und gut, so viel sei schon mal vorweg genommen: einfach nur geil!

Nach knappen vier Jahren und dem sehr guten Album Of The Year kommt die kanadisch-berlinerische Truppe um Frontmädel Nina C. mit 13 neuen Rockern aus dem Kreuz geleiert. Ach ja, Nina C., unsterbliche Liebe des Rezensenten und purer Sex diese Frau. Ob sie wohl ein Kind von mir würde wollen täte? Hach... diese Sängerinnen.
Zurück im hier und jetzt sagt mir der CD-Spieler, dass wir uns seit dem fulminanten Start "Metal In Your Face" mittlerweile bei Track Nummer neun "Eva Braun Is Back In Town" befinden. Ein kurzes unterschwelliges ruppiges und rockendes Anti-Statement der Männer mit Dame zum immer wieder aktuellen Thema der Rechtsaußen in diesem Lande. Bei "Trouble Shooter" bin ich neben einem Motörhead-Grundriff geneigt, bei der Bridge ein Priest'sches "Electric Eye"-Zitat an den Klampfen zu vernehmen. Zu der Fremdkomposition "I Don't Care" fällt mir ein, dass mich das Stück nicht sonderlich bewegt und ich nicht "care", etwas langatmig trotz stampfenden Sounds und mit dem AC/DC meets Accept-Ripoff "Who The Hell Are You" (mit Wolf Hoffmann als Co-Writer und an einer der Klampfen) die einzigen Ausfälle auf einer wieder mal gelungenen Scheibe. Ansonsten gibt es aber keine großen Schwankungen, jedoch ragen neben dem Opener das hammerartig geile "War, Fire, Guns & Blood" , der beschwingte von starken Bassläufen untermalte "Loser" oder das flott nach vorne treibende "Shoot The Rats" aus dem rotzigen Allerlei heraus.

Es ist wie mit allen bisher erschienenen Alben der Truppe um Produzent und Saitenbändiger Jim Voxx. Zeiltoser Rock mit Druck, Eiern und Elan auf das Tape bzw. die Festplatte gebrannt. Mit einer famosen Stimme von Sangesdame Nina C., wummernden Bass, präziser sowie effektvoller Fellbearbeitung, die dieses Mal in den Händen von Randy Black (Annihilator, Primal Fear) lag. Dazu die latente Attitüde eines wütenden aber liebenswerten Straßenköters, die sozialkritischen Texte, der authentische Voll-in-die-Fresse-Sound und natürlich die endlose, nie versiegende, Quelle an starken Songs. Wenn auch wieder ein Überhit wie "In Another World" fehlt, es macht nichts, denn so einen Killer schreibt man nicht alle Tage und "Whole Lotta Love" gibt es auch nur ein einziges Mal, gelle! So ende ich mit dem frommen aber verständlichen und ewig unerfüllten Kindeswunsch an meine Sängerin des Herzens, aber das hatten wir ja schon. Warte ich also neben der obligatorischen Anheizerrolle beim diesjährigen Stelldichein von Lemmy und Co. auf eine amtliche Headlinertour mit den V8 Wankers im Vorprogramm. Ja, das hätte was...

0 KommentareSiebi

5 von 6 Punkten

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