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Review

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Obituary - Xecutioner's Return

Obituary - Xecutioner's Return
Stil: Death Metal
VÖ: 24. August 2007
Zeit: 40:31
Label: Candlelight Records
Homepage: www.obituary.cc

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Ei, wie fein, der nächste Anwärter auf den Titel "Death Metal-Album des Jahres" und wieder bin ich der Glückliche, der die Scheibe in die Finger bekommen hat.
Obituary gehören schon lange zu den Bands, die ich am meisten schätze, vor allem, weil sie es geschafft haben, einen völlig eigenständigen, sofort wiederzuerkennenden Sound zu entwickeln.
Seit Mai diesen Jahres ist Obituary bei Candlelight Records unter Vertrag, nachdem ihr bisheriges Label Roadracer den Weg allen Irdischen gegangen ist. Mal sehen, wie sich das auf den Nachfolger von Frozen In Time ausgewirkt hat.
Doch was muss ich da auf der CD lesen? "XCP Copy Protection. May not be compatible with some players."
Hmpf, was soll das denn? Egal, Hauptsache, es läuft bei mir.
Tut es aber nicht!
Egal, wo ich die Scheibe einlege, nix, nada, njet!!
Zwölf oder 13 Laufwerke, Player und Anlagen habe ich versucht, nichts ging.
Erst, als ich es in meiner klapprigen, verstaubten Anlage, Baujahr 93 versuchte, wurde ich mit Klängen belohnt.
Was soll diese Paranoia??
Ich soll die Scheibe reviewen und muss dazu ins Kinderzimmer gehen, weil dort die einzige Anlage steht, die diese CD abspielt?
Was kommt als Nächstes? CDs, die sich nur noch im Stadtbus in Linkskurven abspielen lassen, aber auch nur Mittwoch abends mit Monatskarte?
Ok, eine Nachfrage beim Promoter hat ergeben, dass auf der endgültigen Verkaufsversion kein Kopierschutz vorhanden sein wird, aber das macht mir hier die Arbeit auch nicht leichter...
So, genug geschimpft, kommen wir lieber zum eigentlichen Thema: Dem neuen Obituary-Album.
Was mir da aus staubigen Boxen entgegenschalt, ist 100% Obituary und zwar von der ganz feinen Art.
Die Songs gefallen mir einfach, mal schleppend langsam, mal Midtempo, sogar ein paar schnellere Teile sind vorhanden.
John Tardy klingt gequält wie immer (zumindest, so weit ich das beurteilen kann), die Gitarren sägen sich in die Hirnwindungen des Hörers, wie man es von Obituary gewohnt ist, und auch die Rhythmussektion hämmert auf gewohntem Niveau.
Die Songs haben alle eine eigene Identität und lassen sich sofort voneinander unterscheiden.
Da hat die Band verdammt gute Arbeit abgeliefert!
Über die Qualität der Produktion kann ich leider nichts sagen, da meine altersschwache Anlage leider nicht wirklich Rückschlüsse auf den eigentlichen Klang liefern kann.
Das heißt aber auch, dass diese CD leider aus der Anwärterschaft zu oben genannter CD des Jahres ausgeschlossen werden muss, dazu fehlen mir dann halt substanzielle Informationen.
Deswegen (und auch aufgrund meiner Verstimmung ob des abstrusen Kopierschutzes und seiner Auswirkungen) kann ich leider keine Bewertung in Form von Punkten abgeben, also lasse ich das ganz einfach.
Aber wenn ich noch mal so ein Teil in die Finger bekomme, gibt's unbesehen null Punkte, verarschen lasse ich mich nur einmal...

Hannes

Ohne Wertung

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