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Robin Beck - Livin On A Dream

Robin Beck - Livin On A Dream
Stil: Melodic Rock/AOR
VÖ: 06. Juli 2007
Zeit: 52:17
Label: Frontiers Records
Homepage: www.robinbeckrocks.com

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Fast auf den Tag genau zwei Jahre ist es nun her, dass die US-Amerikanerin Robin Beck mit dem Album Do You Miss Me ihr quasi-Comeback feierte. Hitsingles wie seinerzeit der Coca-Cola-Megaohrwurm "First Time" waren darauf zwar nicht zu finden, aber dafür überzeugte das Album durch eine ausgeglichene Mischung an Songs und tollen Melodien. Sollte Livin On A Dream in eine andere Richtung tendieren? Mitnichten, denn da wo Robin Beck drauf steht ist auch Robin Beck drin. Und das liegt unter anderem an ihrer immer noch tollen Stimme, doch alles der Reihe nach.

Gleich im rock'n'rolligen Titeltrack fangen die Füße an von alleine mitzuwippen, der Song geht geradewegs mit einfachem Riffing nach vorne und endet in einem tollen Ohrwurmrefrain, ja so stellt man sich ordentlichen Melodic Rock vor. Die beiden darauf folgenden "Show Me The Way" und "Love Me Like A Man" sind mindestens ebenso gute Ohrwürmer wie der Titeltrack geworden, letzteres ist zwar eher mehr AOR denn Rock'n'Roll aber dennoch hätten beide Songs allemal das Potenzial Hits zu werden. Kuschelig wird es dann mit "Always", anfangs hat mir die Ballade zwar nicht so unbedingt gefallen, doch mit zunehmender Hördauer gefällt sie mir immer besser. Noch dazu ist der Song sehr emotional und intensiv von Mrs. Beck vorgetragen. Mehr in Richtung Pop-Rock tendieren "Nothing's Gonna Change Your World" und "Seventeen Forever", während "Can't Get Enough Of Your Heart" eine tolle Halbballade geworden ist, die an die Großmeister von Heart erinnert. Warum kann eigentlich nicht mal so ein Lied im Radio laufen und nicht dieses gecastete Schwachsinnsgedudel? Nun ja, wie dem auch sei, ist "Runaway" wieder ein Lied mit in den Grundzügen etwas rockiger Ausrichtung geworden und kann auch überzeugen, das anschließende "Wrapped Around Your Finger" leider nicht so hundertprozentig. Schlecht ist der Song nicht, aber leider etwas ausdruckslos und auch eher banale Standardkost. "Magic" macht aber diesen kleinen Ausrutscher wieder mehr als wett. Sehr gute Melodieführung und definitiv wieder ein Fall für den wippenden Fuß und ein Ohrwurm ist der relativ schnelle Song eh geworden. Schönen Midtempo-Rock bietet "I Can't Walk The Line" wohingegen "Till The Last Tear Drop Falls" wieder eine Ballade geworden ist, bei der Robin Beck ein Duett mit ihrem Gatten James Christian abliefert. Zum Abschluss gibt es noch mal netten Rock'n'Roll in Form von "Love Lies". Ganz egal welches Lied der Laser gerade abtastet, die gesangliche Leistung von Robin ist topp, unabhängig davon ob sie mit mehr Kraft oder mit mehr Gefühl singt.

Überraschungen oder moderne Elemente sucht man auf Livin On A Dream natürlich vergebens, dafür ist das Album zu sehr in den 80ern verwurzelt, aber das ist gerade das Schöne daran. Abseits jeglicher Trends macht Robin Beck das, was ihr am meisten Spaß macht und das hört man dem Album zu jeder Sekunde an. Deswegen sollte die Zielgruppe eigentlich klar sein. Auch dieses Mal wurde sie beim Songwriting unterstützt und zwar in Form von Chris Pelcer, Jeff Kent (House Of Lords), Tommy Denander und James Christian. Das letzte Mal war ja die Produktion etwas dumpf, das wurde dieses Mal behoben. Livin On A Dream klingt klarer und runder, und das ist wohl auch ein Grund warum mir das Album in seiner Gesamtheit einen Zacken besser gefällt als Do You Miss Me. Wie das mit den halben Punkten funktioniert wisst ihr ja...

Andi

5 von 6 Punkten

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