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Audiovision - The Calling

Audiovision - The Calling
Stil: Hard Rock
VÖ: 23. Februar 2005
Zeit: 43:26
Label: Rivel Records
Homepage: -

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Audiovision: Nun, der Name ist nicht sehr einfallsreich. Aber immerhin verbirgt sich dahinter eine hoffnungsvolle schwedische Combo, wenn auch keine Newcomer. Frontmann Christian Rivel, der das Debut The Calling gleich selbst herausbrachte, ist hauptberuflich bei Narnia beschäftigt. Umso erstaunlicher, dass er das Projekt Audiovision genauso kraftvoll und energiegeladen angeht, als handelte es sich beileibe nicht nur um einen Nebenschauplatz.

Der Titeltrack "The Calling" ist gleich ein ordentlicher Kracher, der im Gedächtnis bleibt, ebenso überraschen die weiteren Songs des audiovisionären Erstlings mit Abwechslungsreichtum, eingängigem, fettem Sound und Rivels charismatischer Stimme. Der versteht es, seine Stimmlage der Song-Atmosphäre anzupassen, bleibt aber im mittleren Tonbereich. Der Stil wechselt mal von hymnisch ("The King Is Alive"), zu beschwörend ("Evil Or Divine") und groovig (das an den Sound der 70er erinnernde "Love Is Like Oxygen", bei dem Orgel und rhythmische Gitarren nicht fehlen). Balladeske Stücke beherrschen Audiovison ebenso wie den Rock'n'Roll ("Show Me The Way"). Audiovision sind mehr oder weniger eindeutig im Power-Lager anzusiedeln. Ein wenig Progressive und jede Menge Hardrock sind ebenso mit von der Partie.

Betrachtet man die Texte, überwiegend von Christian Rivel selbst verfasst, dann kommt darin unterschwellig ein religiös-spiritueller Einschlag zum Ausdruck. Und mit dem "King" aus "The King Is Alive" meint Bandleader Rivel eindeutig Jesus, seinem "Personal Saviour". White Power Metal also? Wenn ja, dann ist er gut verpackt und jenseits aller kitschigen Anhimmelung und schnörkeligen Verklärung.

Für "The Calling" hat sich Christian Rivel keine unbeschriebenen Blätter ins Studio geholt: Produzent und Gitarrist Lars Chriss (Lions Share), Schlagzeuger Thomas Broman (Glenn Hughes), Bassist Mikael Höglund (Thunder) und Gäste wie Bruce Kulick (Kiss) oder Mic Michaeli (Europe) sind nur einige, die sich die Ehre geben. Mit Andreas Lindahl am Keyboard hat sich Audiovision den Jüngsten in die Runde geholt, der Teil der viel versprechenden Landsmänner von Platitude ist.

Ein gelungenes erstes Album, trotz oder gerade weil die Schweden nicht mehr ganz neu in der Branche sind und auf einen entsprechenden Erfahrungs-Background zurückgreifen können.

Liz

5 von 6 Punkten

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