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Arkhan - Machine

Arkhan - Machine
Stil: Death Metal
VÖ: 20. April 2007
Zeit: 39:07
Label: Manitou Records
Homepage: www.arkhan.ch

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Arkhan sind die Nachfolgeband der Schweizer Black Metaller Ipsum, doch mit Black Metal hat die Musik auf Machine nur marginal was zu tun. Zwar finden sich hier und dort immer wieder einige Schwarzwurzeleinsprengsel, ansonsten aber beschreiten Arkhan todesmetallische Wege, die sich ganz deutlich an der amerikanischen Szene orientieren.

Aber Arkhan versuchen, sich vom durchschnittlichen Einheitsbrei abzuheben, was ihnen auch über weite Strecken gelingt. Dazu greifen sie zunächst auf einen recht sterilen, maschinell kalten Sound zurück, der hervorragend zum Titel und zur optischen Aufmachung der Platte passt, im gleichen Atemzug aber definitiv gewöhnungsbedürftig, etwas drucklos und nicht jedermanns Sache ist. Zudem versuchen Arkhan spieltechnische und songschreiberische Akzente zu setzen, was zwar nicht in verfrickelten aber in kompetent eingeholzten Songs mündet und schon beinahe progressive Auswüchse im Song "Nemesis" annimmt. Das ist zwar alles schön und gut, doch leider fehlt Arkhan noch das glückliche Händchen für fließende und schlüssige Übergänge, was den Zugang zu Machine wiederum erschwert. Zu guter Letzt setzen die Schweizer hier und da noch auf diverse Samples und Soundspielereien, was die Lieder noch weiter in eine mechanisch-kalte Ecke drängt. Und auch hier gilt wieder, alles Geschmackssache.

Machine ist sicherlich kein schlechtes Album und auch wenn Arkhan versuchen, sich von anderen Bands und Alben abzuheben, was ihnen oft auch gut gelingt, erhält man wie oben erwähnt nur schwer Zugang zu Machine. Wer eher auf schnörkellosen Death Metal steht, wird hier aufgrund des vielschichtigen Songwritings und des gewöhnungsbedürftigen Sounds überfahren, wer es dagegen lieber vertrackter und extremer mag, würde sich wohl mehr Experimente in Punkto Samples und Co. wünschen. Insgesamt ist Machine kein schlechtes Album, Steigerungspotenzial ist aber trotzdem vorhanden. Was sie daraus machen und wohin die Reise schließlich gehen wird, werden uns Arkhan aber auf ihrem sicherlich erscheinenden zweiten Album zeigen.

Lord Obirah

3 von 6 Punkten

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