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Dream Evil - United

Dream Evil - United
Stil: True Metal
VÖ: 16. Oktober 2006
Zeit: 48:45
Label: Century Media
Homepage: www.dreamevil.se

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"Fire! Battle! In Metal! I Live For The Metal!
Metal! Screaming! Enlightening! I Pray For The Metal And Die For The Metal! Yeah!"

Herzlichen Glückwunsch zu diesem wahrlich gelungenen Refrain. Da hat wohl jemand ein wenig zu lange an seiner Joey DeMaio Gedächtnisduftkerze geschnuppert. Zumindest wäre hiermit schon einmal der Preis für die wahrlich dümmste Textpassage des Jahres vergeben. Und wo wir schon bei lyrischen Aussetzern sind, schieben wir doch gleich die Verwurschtelung von Higher, Fire und Desire aus Track Sechs hinterher. Tststs. Den Jungs hat wohl die Tour mit Hammerfall im letzten Jahr wohl nicht gut getan. Klischeenapfhüpfen ist für die Schweden von Dream Evil ja wahrlich nichts Ungewöhnliches, allerdings ist ihnen dies auf dem Vorgänger The Book Of Heavy Metal noch um einiges besser und mit wesentlich mehr Augenzwinkern gelungen als auf United. Ob es daran liegt, dass mit Saitenhexer Gus G. und Drummer Snowy Shaw zwei Kreativköpfe die Truppe zwischen diesen beiden Alben verlassen haben... man weiß es nicht.

Zumindest ist musikalisch alles beim Alten geblieben: den Gitarren wird klassischer True Metal entlockt, die Doublebass gibt kraftvoll den Rhythmus vor und Niklas verzückt mit seiner charismatischen Kopfstimme. Mit "Blind Evil", "Doomlord", "Falling" und "Kingdom At War" hat man auch wieder einige hochklassige Hymnen am Start, die mit mehrstimmigen Gitarrenläufen sowie Refrains mit Mitgröhlgarantie für extrem gute Laune sorgen und mit Sicherheit länger in den Gehörgängen verweilen. Die restlichen Songs wissen zwar auch zu gefallen, lassen aber das typische Dream Evil Flair vermissen, dümpeln über weite Strecken unspektakulär vor sich hin und gehören somit höchstens zum gehobenen Mittelmaß im True Metal Bereich. Einziger Totalausfall ist die Coverversion von Helena Paparizous 2005er Eurovision Contest Hit "My Number One". Brrrr!

Bleibt unterm Strich eine solide eingespielte und produzierte True Metal Scheibe, mit der die Band leider nicht an frühere Glanztaten anknüpfen kann. Für Fans des Genres wohl trotz allem ein Pflichtkauf - zumindest bekommt man das was man erwartet. Für Dream Evil heißt es mit United allerdings "Willkommen im Mittelmaß".

JR

4 von 6 Punkten

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