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Richard Anderssonīs Space Odyssey - Tears Of The Sun

Richard Anderssonīs Space Odyssey - Tears Of The Sun
Stil: Progressive Metal
VÖ: 27. November 2006
Zeit: 41:51
Label: Regain Records
Homepage: www.anderssonmusic.com

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Der Yngwie Malmsteen am Keyboard schlägt wieder zu. Ein gutes halbes Jahr nach Optical Illusion unter dem Banner Time Requiem begibt sich Richard Andersson wieder auf Weltraum-Odyssee, um nach den Tränen der Sonne zu suchen. Gegenüber dem letzten regulären Studioalbum The Astral Episode gibt es allerdings schon wieder Besetzungswechsel zu vermelden. Jörg Andrews sitzt am Schlagzeug und am Mikro steht Patrick Johansson Sound-A-Like David Fremberg (Andromeda).

Auf der Reise in die nächste Galaxie begegnet dem Hörer als erstes der böhmische Werwolf, der ganz schön bissig wirkt und auch gerade wegen des Gesangs an Dio erinnert. Sehr feiner Einstieg. Schleppend und erhaben geht es dann mit "Obsession" weiter. Die Geheimnisse im Tageslicht werden im Midtempo gelüftet und münden in einem starken Refrain. Bevor wir uns auf die dunklen Flügel des Universums schwingen muss zuerst ein Mythos zerstört werden. Doch welcher das sein soll lässt sich nicht sagen. Rainbow, Deep Purple und Dio machen den Wettkampf jedenfalls unter sich aus. Folgt ein böses Erwachen? Nein, ganz und gar nicht, eher das Gegenteil. Schönes Arrangement, starke Melodie und erinnert ziemlich an Whitesnake. Die Tränen der Sonne fließen hingegen etwas schneller aber auch etwas umständlicher. "The Northern Silence" und "Bloodspill" verlaufen sich hingegen noch etwas mehr im Sand, wobei beide nicht wirklich schlecht sind. Dass es allerdings besser geht, siehe Einstiegstriple.

Tears Of The Sun hat ganz klar mehr Ecken und Kanten als Optical Illusion, wobei man natürlich auch sagen muss, dass Space Odyssey und Time Requiem in zwei völlig verschiedene Richtungen gehen. Positiv ist, dass sich die Soloeskapaden in Grenzen halten und nicht unnötig in die Länge gezogen werden. David Fremberg trägt mit seiner rauen bluesigen Stimme einen Großteil dazu bei, dass die etwas über 40 Minuten nach genannten Rockgrößen klingen, sehr starke Leistung. Wenn das letzte Drittel genauso homogen klingen würde wie der Rest, dann wäre eine Notenstufe mehr drin. Dennoch: eine solide Leistung, die Bock auf mehr macht.

Andi

4 von 6 Punkten

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