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Redeem - Eleven

Redeem - Eleven
Stil: Alternative Rock
VÖ: 13. Oktober 2006
Zeit: 40:08
Label: Point Music
Homepage: www.redeemmusic.com

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Ohne einen einzigen Ton oder sonst etwas von Redeem bisher vernommen zu haben, rufe ich laut: "Hier her, aber flott!" bei der allwöchentlichen CD-Vergabe. Und selten so zielsicher ins Schwarze getroffen. Das hat doch mal was. Was? Höre ich da erstaunte Fragen? Nimmt Siebi Drogen oder was ist los?

Nun gut, hier die Antwort. Dieser, elf Tracks beinhaltende, Silberling hat das gewisse Etwas, das eine Scheibe zu einem Klassiker macht. Zeitlos, mit einem sagenhaften Gespür für Melodieführung und Harmonien, die in ein sattes Soundgewand gekleidet sind. Zauberhafte Melodiebögen, sparsame aber effektive Riffs, eine druckvolle analog klingende Produktion, alles Zutaten, die nur begeistern können. Ich bin verzaubert und schwebe in Trance über dem Zimmerboden.

Das Schweizer Trio lebt von der charismatischen Stimme Stefano Paoluccis und seiner unspektakulären aber effektvoll gespielten Rhythmusklampfe. Neben Stefan quält Pascal Münger den Bass. Die beiden teilen sich das Songwriting und wurden im Studio von Peter Haas (Ex-Mekong Delta?) an den Kesseln und Phillipe Merk an der Sologitarre und Akustischen unterstützt. Live bändigt Reto Wild die Felle und Becken.
Das entspannte ruhige "Bullet" mit teilweise gedoppelter Stimme, die eingängigen sich zu Alltime-Classics aufschaukelnden "Two Points Of View", "Time" und "Alive" bringen das Adrenalin schnell zum Kochen. Das brillant rockende "Black Monkey" oder das mit einem Klasseriff versehene "Dreams You've Lost Along The Way" oder der Grooveschunkler "I Tried". Ach Gott, was sage ich, die ganze Platte ist ein Kunstwerk und wenn man im Booklet noch lesen darf, dass ein gewisser Nicht-von-dieser-Welt-Gitarrist Herr Vetterli (Ex-Coroner, Ex-Kreator) an den Reglern der Herrscher über Sound und Klang war, ist das Höschen doppelt feucht.

Stellt euch einfach vor, Life Of Agony gehen mit härteren Nickelback ins Bett und hören dazu End Of Green-Platten, dann habt ihr ansatzweise eine Vorstellung, was euch mit Eleven erwartet. Alternativer Rock, einfallsreich, mal rockend mal melancholisch ohne schwülstigen Creed-Pathos. Die Platte macht süchtig und ist ein Anwärter auf die ersten drei Plätze in meiner Jahreshitsammlung. No metal at all aber endlos G-E-I-L!!!

Siebi

6 von 6 Punkten

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