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Born From Pain - War

Born From Pain - War
Stil: Hardcore
VÖ: 20. November 2006
Zeit: 47:17
Label: Metal Blade
Homepage: www.bornfrompain.com

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Meine Fresse, was für ein Brett!!! Selten ein Album in meinen Händen bzw. in meinem Player gehabt, bei dem der Titel und die Musik so zusammenpassen wie hier. Wie der buchstäbliche Arsch auf den Eimer. Dabei merkt man den Jungs zu jeder Sekunde an, dass sie mächtig Spaß an ihrer Sache haben, den die Mucke kommt mehr als ehrlich und authentisch durch die heimische PA. Das viele Touren in den vergangenen Jahren hat sich auch bezahlt gemacht, wie man an der Energie jedes einzelnen Songs spürt.
Ein herausgeschrienes "War", leise beginnend und sich schnell zu einem Orkan entwickelnd, markiert den Einstand in 47 Minuten Hardcore at it's best. Zugleich wird mit diesem einen simplen Wort ganz banal ausgedrückt, was den Hörer erwartet. Born From Pain sind Krieg, musikalischer Krieg. Und Gefangene werden hier definitiv nicht gemacht. Soweit kommt es erst gar nicht, denn die Dampfwalze, die über einen herein donnert, hinterlässt nichts als zermahlene Knochen. Hat man den schwer groovenden Opener "Relentless" halbwegs gut überstanden, bricht mit "Behind Enemy Lines" eine Welle aus Hardcore und Thrash Metal über einen herein, aus der man sich kaum freischwimmen kann. Die Jungs verstehen es, genau das Moshzentrum in unseren Gehirnwindungen gezielt anzusprechen, denn ob man will oder nicht, man fängt langsam an, das heimische Mobiliar auf seine Bruchfestigkeit zu überprüfen. Also erst mal mit mächtig Anlauf ab in die Vitrine. Hat man sich hieraus erst mal wieder befreit, geht es getreu dem Motto "Stop At Nothing" lustig weiter. Moshpartner ist nicht vorhanden? Egal, zerlegt man erst mal getrost den Deckenfluter. Scheiß drauf, die Energie muss raus. Die Scheibe strotzt nur so davon. Dabei bieten die Songs ein breites Spektrum an Abwechslung, mal volle Kanne Hardcore ("Eyes Of The World"), mal Groovemonster ("Relentless", "The War Is On"), dann wieder thrashig ("Grey Life"). Doch was rede ich da, das Sideboard steht ja noch, also nichts wie rein, denn der "Crusader" stampft gerade durch meine Wohnung. Schnell noch beim Slamdancen den übrigen Bretter den Rest gegeben.
Born From Pain machen einfach alles richtig. Ich habe schon lange keine Scheibe mehr im Player gehabt, die eine ehrliche Energie versprüht wie hier. Zeit zum Verschnaufen gibt es hier kaum, Lückenfüller sind hier auch absolute Mangelware. Ich bin mir sicher, die Jungs wissen nicht einmal, wie man Lückenfüller schreibt.
Jetzt ist die Küche dran... schnell die Repeat-Taste gedrückt, ich muss weg.

Ray

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