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Into Eternity - The Scattering Of Ashes

Into Eternity - The Scattering Of Ashes
Stil: Progressive Heavy Death Metal
VÖ: 22. September 2006
Zeit: 41:10
Label: Century Media
Homepage: www.intoeternity.net

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Anspruchsvolle Musik haben die Kanadier Into Eternity ja schon immer gemacht. Die Lorbeeren für ihre Mühen konnten sie allerdings erst mit ihrem letzten Album Buried Into Oblivion so richtig ernten. Nun legen sie nach und präsentieren mit ihrem neuesten Werk The Scattering Of Ashes ein kleines Festmahl für alle Fans anspruchsvoller und extremer Musik.

Genau diese beiden Adjektive sind es, mit denen sich die elf neuen Songs am besten umschreiben lassen. Anspruchsvoll, da die Band erneut auf höchstem Niveau progressive Elemente in ihren Songs verbaut und damit den Hörer bis zum Ende zu fesseln vermag. Und da ebenfalls vor derbsten Geschwindigkeits- und Aggressionsausbrüchen nicht Halt gemacht wird sowie ein Großteil der Stilelemente dem Death bzw. Thrash Metal zuzuordnen ist, trifft die Bezeichnung extrem ebenso zu. Schon auch deshalb da der Mix aus Thrash, Death, Melodic und Progressiv Metal auf einem außergewöhnlich hohen technischen Level gespielt wird. Gleichermaßen bemerkenswert ist, dass das Zusammenspiel der Sänger um den neuen hauptamtlichen Shouter Stu Block, der sich hervorragend in die Band integriert hat, mehr als gut funktioniert und somit wiederum alle Stimmfacetten von Black Metal-Gekeife über hochmelodische Passagen hin zu derbsten Death Growls vorhanden sind.
Trotz all dieser Vielfalt an gesanglichen und musikalischen Elemente wirken die einzelnen Lieder aber nie überladen und sind - wenn auch oft abstrakt - stets nachvollziehbar.

Die Mission wurde also erfüllt, die selbst gesteckten Ziele erreicht und der Vorgänger übertroffen? "Fast" möchte ich sagen. Denn wenn The Scattering Of Ashes vom musikalischen Aspekt mit Buried Into Oblivion mithalten kann, ist mir die gewohnt fette Produktion von Andy Sneap ein kleiner Dorn im Auge. Die übertrieben getriggerten Bassdrums passen nämlich so rein gar nicht zum ansonsten tadellosen Klanggewand und klingen anorganisch und oft auch deplatziert. Weniger wäre hier mehr gewesen. Etwas mehr wäre dafür bei der Spielzeit angebracht. Zieht man von der Gesamtspielzeit das Intro ab, wird nicht einmal die 40 Minuten Grenze geknackt und das kann man heutzutage eigentlich schon erwarten.

Davon abgesehen zeigt der Daumen steil nach oben. Im Bereich des Progressiven Metal - egal wie man ihn auch immer definieren will - wird es dieses Jahr wohl kein Album mehr geben, das die von Into Eternity (songwriterisch betrachtet) hoch gelegte Messlatte reißen können wird.

JR

5 von 6 Punkten

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