12 Headbänga online
Suche:
15.06.2026 Big Thief
16.06.2026 I Killed The Prom Queen
16.06.2026 Inhaler
17.06.2026 Six Feet Under
18.06.2026 Chaser
18.06.2026 End It
Reviews (10529)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Halo Of Shadows

Interview:
Twyster

Live-Bericht:
Rock Im Park

Video:
Ivanhoe
RSS RSS
Atom Atom
 

Review

CDs von A Love Ends Suicide kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

A Love Ends Suicide - In The Disaster

A Love Ends Suicide - In The Disaster
Stil: Metalcore
VÖ: 08. September 2006
Zeit: 39:05
Label: Metal Blade
Homepage: -

buy, mail, print

Woran erkennt man, dass eine Musikrichtung erfolgreich ist? Richtig! An der unüberschaubaren Menge an Trittbrettfahrern und Nachahmern. Momentan ist dieses Phänomen recht gut an der gemeinhin als Metalcore bezeichneten Stilrichtung zu erkennen. Hier sprießen - obwohl der Zug schon längst abgefahren ist - neue Bands immer noch wie Unkraut aus dem Boden und sind in den Augen weniger der vermeintlich nächste große Wurf in einem überfüllten Tümpel. So ist es eigentlich auch kaum verwunderlich, dass die Kalifornier A Love Ends Suicide genau in diese Kerbe schlagen. Entdeckt von As I Lay Dying Frontmann Tim Labesis lärmen die Amis vor sich hin und schaffen es zu keiner Zeit aus der Masse an Metalcore Klonen auch nur ansatzweise hervor zu stechen. Die musikalische Beschallung, d.h. melodische Leads aus der Schweden-Tod Schule paaren sich mit Hardcoreeinflüssen, ist dabei zwar versiert aber nicht unbedingt um Eingängigkeit bemüht. Mit Breaks, Moshparts oder Ohrwurmtauglichen Passagen wird zudem mehr als sparsam gehaushaltet. Gleiches Bild bei den Vocals: der Sänger brüllt ohne Akzente zu setzen seine Parts ins Mikro, der Bassist sorgt ebenso unauffällig für die cleanen Refrains. Das alles haben wir schon x-mal gehört - meistens besser. Die unausgegorene Produktion setzt dem Ganzen dann endgültig die Krone auf: während der Sänger alles niederwalzen darf, hat man sich dazu entschlossen sämtliche Instrumente schön in den Hintergrund zu stellen. Und zwar so weit, dass man manche Parts gar nicht mehr vernimmt. Tolle Idee! Das alles lässt nur eine Schlussfolgerung zu: BKM!

JR

1 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de