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Infernum - The Curse

Infernum - The Curse
Stil: Black Metal
VÖ: 17. März 2006
Zeit: 31:42
Label: Soundriot Records
Homepage: www.infernum.art.pl

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Quizfrage: welcher Musikrichtung frönt eine Band namens Infernum, deren Mitglieder sich Anextiomarus, Necromanticus oder auch Exterminus nennen? Richtig: Black Metal. So einfach diese Frage war, so einfach ist leider auch der Black Metal der Polen inzwischen gestrickt.
Satte zehn Jahre hat es gedauert, bis nach dem Debut (!!!) Taur-Nu-Fuin der Nachfolger im Clash Studio zu Wroclaw aufgenommen wurde. Und wiederum zwei Jahre später kommt der Longplayer nun auch auf den Markt. Von der anno 1994 vorhandenen Bandbesetzung ist lediglich Anextiomarus übrig geblieben, die restliche Mannschaft wurde komplett ausgetauscht und auch gleich aufgestockt.
Der Black Metal der Polen kann zwar ansatzweise gefallen, doch auf weite Strecken nicht mehr wirklich fesseln. Dazu klingen die Keys einfach zu dünn, billig und penetrant. Wo mich das Debut ufgrund seiner kalten Atmosphäre noch begeistern konnte enttäuscht mich die Nachfolger Scheibe aufgrund des Fehlens eben dieser. Die Geschwindigkeit der sechs Songs (zzgl. Into und Outro) wurde im Vergleich zum Vorgänger merklich nach unten geschraubt, lediglich "Storm Rider" braust angenehm schnell durch die heimische PA. Der Rest ist ganz klar im unteren Midtempobereich angesiedelt. Richtig schlimm wird es jedoch, wenn die weiblichen Vocals erklingen ("The Curse", "Pagan"), was allerdings nur ganz vereinzelt der Fall ist. Bei "Pagan" wandelt man auf den Spuren von Bathory, hier wird schon arg zum großen Meister Quorthon (RIP) geschielt. Jedoch gelingt dies nicht einwandfrei, dafür klingt das Ganze noch zu holprig. Und das weibliche Geheule versaut den Song dann auch noch komplett.
Die dünne, wohl absichtlich stumpfe Produktion tut ihr Übriges dazu, dass hier nicht mehr drin war.

Ray

2 von 6 Punkten

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