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Adagio - Dominate

Adagio - Dominate
Stil: Progressive Power Metal
VÖ: 28. Juli 2006
Zeit: 42:43
Label: Locomotive Music
Homepage: www.adagio-online.com

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Dominate von Adagio ist der dritte Streich des französischen Flitzefingers Stephan Forte. Laut Promozettel werden Adagio mit dem aktuellen Geschoss die Metalszene aufmischen und beherrschen. Metal Domination! Jawoll! Haha, ein Hoch auf diese Art von journalistischem Einfallsreichtum und Schöngeist.
Nach Sanctus Ignis (2001) und dessen Nachfolger Underworld aus dem Jahr 2003 bändigt nicht mehr Herr Readman von Pink Cream 69 das Mikro, sondern ein gewisser Gus Monsanto aus Brasilien schwingt seine Stimmbänder zu den meist flotten melodischen und zum Teil vertrackten Kompositionen des französischen Gitarrengenies.
Die CD hat wirklich gute Ansätze, doch verpuffen diese mit zunehmender Spieldauer des einzelnen Songs. Das meist hohe Stimmchen von Gus zerrt auch sehr an den Sackhaaren und gefällt viel besser wenn er das Falsett außen vor lässt. Stephan brilliert an der Sechssaitigen und duelliert sich mit dem Tastenklopfer, der sein Können auch pro Song zeigen darf. Meist wird auf das Gaspedal getreten und der liebe Gus darf auch mal Black Metal-like durch die Botanik röhren. Hüstel!
Die Jungs können spielen, jedoch ist mir das Songwriting zu unstimmig und wirkt sehr zerfahren. Jedes Melodieinstrument darf sich pro Lied austoben. Vertracktes Bobby Jarzombek-Drumming und irrwitzige Basslinien sind nicht zu verachten, jedoch gerät auf Dominate der eigentliche Song ins Abseits des Geschehens. Sehr schade, wie ich finde. Viele Parts lassen aufhorchen, doch es bleibt nichts hängen.

Nach dem x-ten Durchlauf ändert sich nichts am geschilderten Eindruck. Ich bin begeistert, enttäuscht, hingerissen und zugleich gelangweilt. Diese Platte lässt mich zerrissen zurück. Wer auf Dragonforce abfährt, dürfte auch bei diesem Adagio frohlocken. Höret und entscheidet - wie immer - selbst.

Siebi

3 von 6 Punkten

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