5 Headbänga online
21.03.2010 30 Seconds To Mars
24.03.2010 Suffocation
25.03.2010 Taake
26.03.2010 Slayer
27.03.2010 Powerwolf
27.03.2010 Izet
29.03.2010 Warrior Soul
MinReviews (6486)
MinNavigation
MinArtikel des Tages
Review:
Hellish Crossfire

Interview:
Antiquus

Live-Bericht:
Ill Nino

Video:
Cephalic Carnage
MinKommentare
MinRSS RSS
MinAtom Atom
MinIn eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Mannhai kaufenDiesen Artikel per E-Mail versendenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Mannhai - Hellroad Caravan

Mannhai - Hellroad Caravan
Stil: Stoner Rock
VÖ: 23. Juni 2006
Zeit: 44:36
Label: Dockyard1
Homepage: www.mannhai.com
MySpace: www.myspace.com/mannhai

buy, mail, print

Mannhai, das klingt ja ganz so wie ein Horror-Schocker aus der zweiten Reihe, der seine Premiere auf Video oder DVD feiert. Der grausige Mannhai! Die fürchterliche Frauenechse! Frankenfisch! Aber nein, so ist das natürlich nicht, hinter diesem launigen Namen verbirgt sich vielmehr eine Kombo aus dem illustren und umtriebigen Finnland. Die Jungs legen mit Hellroad Caravan bereits ihre vierte Scheibe vor und zählen dabei einen durchaus vorbelasteten Kollegen zu den ihren: für die Mikroeinsätze zeichnet Pasi Koskinen verantwortlich - und für den gilt: eben noch Chefgrunzer bei Amorphis, jetzt bei uns auf der Showbühne! Ihr ursprünglicher Sänger ist den Mannhai-Mannen während der 2005er Tour abhanden gekommen, als man sich aus den berühmten musikalischen und persönlichen Differenzen heraus trennte. Pasi eilte als Ersatz herbei und ziert seitdem die Reihen von Ile Laaksomaa (Gitarre), Oppu Laine (Bass) und Junior Pietinen (Schlagwerke).

Stilistisch stehen Mannhai klar in der Stoner-Ecke - ihr Sound ist charakterisiert von staubtrockenem Riffing, schwerem Groove und zentnermäßigem Rhythmus. Wenn die ersten Kracher "Shellshock", "Fuzzmaster" oder "Spaceball" vorüber sind, könnte man meinen, die Jungs hätten Dave Wyndorf aus seiner selbst verschuldeten Künstlerpause zurückgeholt. Gleichzeitig zeigen sich aber immer wieder Einsprengsel, die dem Treiben eine gewisse Farbe verleihen: ein Titel wie "Rock In A Cradle (Detroit)" zeigt schon, dass durchaus auch klassische Elemente vom Schlage Kiss und Alice Cooper auszumachen sind. Zusammen mit griffigen Refrains und einer guten, harmoniebetonten (!) Gesangsleistung von Meister Pasi addiert sich das zu einem Werk, das Stoner-Sympathisanten in jedem Fall ans Herz zu legen ist. Flirrende Soli und Harmonie-Duelle der anderen finnischen Schule sucht man natürlich vergebens - aber wer die will, der kann ja anderweitig fündig werden.

0 KommentareHolgi

4 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de