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Enslaved - Ruun

Enslaved - Ruun
Stil: Progressive Black Viking Metal
VÖ: 22. Mai 2006
Zeit: 46:05
Label: Tabu Recordings
Homepage: -

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Im Lauf der letzten Jahre haben sich Enslaved immer weiter vom klassischen Black Metal entfernt und verschiedenste Elemente in ihren Sound eingeflochten, die die Musik interessant, aber auch anstrengend machen. In irgendwelche Schemata pressen ließen sich die Väter des Viking Metal sowieso nie, dieser Marschroute bleibt man beim neuen Langeisen treu.
Ruun, der Nachfolger von Isa ist ein sehr ruhiges und atmosphärisches Album geworden. Abrissbirnen sucht man vergebens, dafür hört man sehr interessanten, fast progressiv zu nennenden Black Metal mit verspielten Gitarren, bombastischen Keyboards und einem stimmlich bestens aufgelegten Grutle. Der Leadsänger ist im Gegensatz zum Vorgängeralbum etwas rauer und räudiger im Gesang, was den würdevollen Songs das gewisse Etwas gibt. Andererseits entfernt sich Grutle deutlich vom Gekeife und hält sich, was die Aggressivität des Gesangs betrifft, sehr zurück. Die Songs sind eigenwillig, sperrig und schwer zugänglich geraten. Wer sich aber die Zeit nimmt, dieses ausgezeichnete Album zu entdecken, dürfte nicht enttäuscht werden.
Vom majestätischen "Entroper" zum Headbanger "Path To Vanir", über das dynamische "Fusion Of Sense And Earth" bis zum bombastischen "Essence" oder dem mythischen "Api-Vat" hat man Abwechslung pur.
Da man die Produktion im Bergener Grieghallen-Studio vorgenommen hat, ist der Sound des Albums zwar gut, aber etwas schwarzmetallischer geraten, als man eigentlich erwarten würde.

Wer Enslaved bisher gemocht hat, wird dieses Album lieben, keine Frage. Anhänger des "wahren" Black Metal dürften hier eher weniger glücklich werden. Würde man Durchschlagskraft und Brutalität als Maßstab anlegen, wäre Ruun ein eher langweiliges Album.
Fazit: Hochklassig, braucht jedoch Anlaufzeit.

Robert

5 von 6 Punkten

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