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She Said Destroy - Time Like Vines

She Said Destroy - Time Like Vines
Stil: Death Metal
VÖ: 13. April 2006
Zeit: 45:19
Label: Candlelight Records
Homepage: -

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Die Ursprünge von She Said Destroy sind im südlicheren Norwegen, in Oslo zu finden, wo das Klima noch deutlich milder ist, als in den anderen Teilen des Landes. Umso erstaunlicher ist es dennoch, dass Oslo zu einer der großen Metal Hochburgen zu zählen ist. Da stellt sich doch auch die Frage, was einem angetan wurde, um derartige Gefühlsausbrüche zu zeigen und ein solches Gewitter zu erzeugen. Dennoch stellt sich die Frage, welche weibliche Schönheit ihnen diesen Zerstörungsbefehl gab. Trotz eifrigen Hörens des Albums ist mir leider ihr Name verborgen geblieben. Aber alleine schon die Aufmachung der Scheibe zwingt einen diese CD etliche Male intensiv zu verfolgen, was wiederum auch ziemlich in die Zeit und Nerven gehen kann. Da fragt man sich, was die Herren und Damen der Plattenindustrie sich bei diesem Kopierschutz gedacht haben. Da gibt es sicherlich besser Möglichkeiten, als jeden Song schier in die Unkenntlichkeit zu zerstückeln. Nur leider wird dieser tolle Kopierschutz häufig genutzt. Aber nun gut. So soll es eben sein...

Musikalisch lassen sich She Said Destroy wohl am besten mit Kataklysm vergleichen. Zwar erkennt man auch einige Parallelen, doch würde ich es dennoch nicht als "billige Kopie" von Kataklysm beschreiben. Viel eher versuchen die Norweger auch ihre eigene Handschrift erkennen zu lassen und dementsprechend auch einige Variationen hineinzubringen.
Dennoch aber beschreibt Time Like Vines einen durchgängigen und fast pausenlosen Donnerschlag. Zerstörung ist wohl definitiv der richtige Ausdruck für diese geballte Ladung an Kraft. Wie auch bei Kataklysm findet man bei She Said Destroy auch etliche weichere Klänge. Ein Beispiel wäre hierbei "Shapeshifter", das mit seinen sanften und fast schon gefühlsnahen Zwischenparts wirklich sehr eindrucksvoll gelungen ist. Anders als man wohl vermuten könnte, weicht der Sänger nicht von seiner Linie ab und bleibt seinem Grunzen.

Das ganze Album ist auf jeden Fall ein Anspieltipp wert, allerdings sollte man diese CD dann auch auf einer geeigneten Anlage testen. Ansonsten kommen die genialen Bässe und die damit verbundene Härte nicht, oder nur kaum zur Geltung, genauso auch entfällt sonst womöglich die Verbundenheit der einzelnen Songs.

Der wohl gravierendste Nachteil dieser CD ist die seltsame Songaufteilung, was aber nur für die Promo-CD gilt. Ansonsten finde ich's aber auch sehr schade, dass sich einzelne Riffs ab und an wiederholen. Genauso auch nutzen die Grunzlaute stets die selbige Wellenlänge und Tonebene. Aber das dürfte wohl nur dann nervig werden, wenn man die CD x-mal hintereinander anhört ;)

Mark

4 von 6 Punkten

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