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Aeternitas - La Danse Macabre

Aeternitas - La Danse Macabre
Stil: Mittelalter Metal
VÖ: 05. Juli 2004
Zeit: 58:48
Label: Serpina Records
Homepage: www.aeternitas.info

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Und wieder eine Band, die versucht, auf der derzeitigen Gothic / Mittelalterwelle mitzuschwimmen, auch wenn die Band bereits 2000 mit dem Debut Requiem ein erstes Lebenszeichen von sich gegeben hat. Diesmal kommt die Band aus Lübeck und hat sich inhaltlich ganz dem Gevatter Tod verschrieben. Im Mittelalter wurde die Hilflosigkeit vor dem Unausweichlichen durch die damaligen Menschen in den sog. Totentänzen zum Ausdruck gebracht, hat doch der Sensenmann weder vor dem einfachen Bettler noch vor dem König halt gemacht. Entstanden sind diese Tänze vor allem in der Zeit nach der Pest, um die Menschen wieder auf die Straße zu bringen und um ihnen die Angst zu nehmen. Soviel zum textlichen Inhalt, kommen wir nun zur musikalischen Umsetzung.

Und ich muss sagen, da habe ich meinen Ohren schon Besseres angetan. Musikalisch pendelt Aeternitas zwischen 08/15 Gothic Metal und teils schon fast Black Metal artigen Attacken (nur die Musik, nicht der Gesang). Das eingesetzte Keyboard ist allgegenwärtig und wirkt des öfteren fast schon zu aufdringlich, um nicht zu sagen penetrant. Hört euch einfach mal den Anfang von "König" an, und ihr wisst, was ich meine.
Aber die eigentliche Schwachstelle sind in meinen Augen / Ohren die Vocals von Alexander Hunzinger. Vor allem im Opener "Der erste Prediger" hört sich das ganze nicht nach Predigt an, vielmehr erinnert mich das ganze an eine BüttÂ’n-Rede. Überhaupt bewegen sich die Vocals eher auf einer Ebene, d.h. ich vermisse hier den Tiefgang, die Emotionen, die mir hier das Label weissmachen will. Zum Teil wirken die Lyriks auch recht gezwungen, so nach dem Motto: Reim Dich oder ich schlag Dich.

Der Silberling ist allerdings nicht durchgehend schlecht, z.B. hat man mit den Songs "Nonne" sowie "Der zweite Prediger" auch recht ansprechendes Material am Start, die vor allem durch die wirklich sehr angenehmen weiblichen Vocals bzw. die Chöre zu gefallen wissen. Unterm Strich eine Gothic-Metal Scheibe, die eigentlich keiner braucht.

Ray

2 von 6 Punkten

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