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Valentine - The Most Beautiful Pain

Valentine - The Most Beautiful Pain
Stil: Symphonic Melodic Pop-Rock
VÖ: 24. März 2006
Zeit: 63:18
Label: Frontiers Records
Homepage: www.valentine.de

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Robby Valentine war Anfang der Neunziger in Europa aktiv und veröffentlichte 1992 sein erstes Soloalbum namens Robby Valentine, gefolgt von dem 1993er Album The Magic Infinity. Daraufhin entdeckte Japan den Holländer und von den nächsten vier Alben wurde nur eines in den Niederlanden veröffentlicht, ansonsten konzentrierte sich Valentine nur auf Japan. Jetzt kehrt er mit The Most Beautiful Pain auf die europäische Bühne zurück.

Valentine spielt Symphonic Melodic Rock, der sich vor allem im Arrangement der Chöre des öfteren gerne an Queen orientiert. Jedoch haben auch einige sehr moderne Sounds den Weg in die Lieder des Holländers gefunden, so dass es nicht einfach ist, die Songs zu charakterisieren. Man kann ihnen eine gute Portion Groove nicht absprechen; jedoch gefällt mir nicht besonders, dass Valentine sich so gar nicht entscheiden mag, ob er nun modern oder klassisch klingen will. Außerdem finde ich seine Stimme nicht allzu prickelnd; sie ist für meinen Geschmack viel zu dünn.
Auf The Most Beautiful Pain findet man eine ziemlich breite musikalische Bandbreite: von den erwähnten Queen bis zu den Backstreet Boys ("One Of These Days") ist ziemlich viel vertreten, sogar eine Ode an das Eis "Magnum" ("Magnum Opus"), das im 60er-Jahre Stil gehalten ist, Klavier Rock-Balladen ("The Cold And Lonely", "How Can I Live Without You") und Songs, die von Tori Amos inspiriert wurden ("Everyday Hero").

Ich persönlich finde, dass Europa auch ohne dieses Album noch eine Weile gut ausgekommen wäre. Aber vielleicht gibt's ja ein paar Leute da draußen, die ein kurioses Rock-Pop-Album "mit allem" zu schätzen wissen.

Kara

2 von 6 Punkten

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