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In Flames - Come Clarity

In Flames - Come Clarity
Stil: Melodic Death Metal
VÖ: 03. Februar 2006
Zeit: 46:00
Label: Nuclear Blast
Homepage: www.inflames.com

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Fans der ersten Stunde mussten, bedingt durch die letzten beiden Veröffentlichungen des Melodic Death Aushängeschildes made in Sweden, eine harte Zeit durchstehen. Nicht jeder kam mit den modernen Neuerungen im In Flames Sound klar und runzelte, ob der teils schon poppigen Attitüde, verdutzt die Stirn. Trotzdem, oder vielleicht auch deshalb, waren sowohl Reroute To Remain als auch Soundtrack To Your Escape sehr erfolgreiche Alben mit denen die Truppe um Bandkopf Jesper Strömblad ihren Status untermauern konnte. Die exzessiven Touren trugen ihr Übriges dazu bei. Jetzt holen die Musiker zum nächsten Rundumschlag aus und wollen mit ihrem neuesten Werk Come Clarity für Klarheit sorgen.

Und eines muss dann den Nordlichtern lassen: Das ist ihnen wahrlich gelungen. Der moderne Sound der letzten Alben wurde hier gekonnt mit den aggressiven Elementen und der Durchschlagskraft aus alten Tagen vermischt. Mehrstimmige Soli sowie rasante Riffs geben sich die Klinke in die Hand und verbinden sich mit den unzähligen kompositorischen Ideen zu wahren Killersongs. Allein der Opener "Take This Life" reißt mehr Wände ein als jedes Lied der letzten vier Jahre. Aber daneben hat man auch nicht vor einigen neuen Experimenten zurückgeschreckt. So erhält Anders, der sich vor allem in den klaren Gesangspassagen erneut verbessert hat, in "Dead End" (absoluter Hammersong!) erstmals weibliche Unterstützung, beim Titeltrack dagegen setzt man nach langer Zeit wieder mal auf cleane Gitarren und jagt dem Hörer mit dieser genialen Halbballade einen kalten Schauer nach dem anderen den Rücken hinunter. Sucht man in den zwölf (plus Outro) hochklassigen Liedern nach weiteren Anspieltipps, müssen "Pacing Death's Trail", "Crawling Through Knives" und "Vanishing Lights" auf jeden Fall Erwähnung finden, denn hier bündelt die Band ihre Stärken. Es würde mich schon sehr wundern, falls diese Songs nicht zu Dauerbrennern avancieren sollten.

Eins ist sicher: Come Clarity ist ein Album geworden, welches zu keiner Zeit langweilig wird und stellt musikalisch gesehen die logische Fortsetzung von Clayman dar, ohne dabei wie ein lauwarmer Aufguss der alten Glanztaten zu wirken. Dafür kann es nur den virtuellen Doppelteufel geben. Wenn ein Blindkauf je gerechtfertigt war, dann hier.

JR

DoppelteufelDoppelteufel

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