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In Flames - Soundtrack To Your Escape

In Flames - Soundtrack To Your Escape
Stil: Melodic Death Metal
VÖ: 29. März 2004
Zeit: 47:04
Label: Nuclear Blast
Homepage: www.inflames.com

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Wenn es eine Band gibt, die sich von Release zu Release konstant weiterentwickelt hat, dann ist das In Flames. Mit ihren letzten beiden Veröffentlichungen ("Clayman" und "Reroute To Remain") haben die fünf Schweden den Fans der ersten Stunde zwar ganz schön gegen das Schienbein getreten, doch haben sie im gleichen Schritt eine Menge neuer Anhänger gewonnen. Als Vorreiter der Melodic Death Welle hat sich in ihrem Kielwasser ein ganzer Rattenschwanz an Bands angesammelt, der durch den Sound von Jesper Strömblad, Anders Friden, Björn Gelotte, Peter Iwers und Daniel Svensson beeinflusst wird.
Nach der Veröffentlichung von Reroute To Remain lagen sämtliche Göteborg-Jünger und Melodic-Death-Anhänger dieser Welt der Band zu Füßen und viele stellten sich die Frage, ob diese Leistung noch zu toppen wäre. Nachdem diese Scheibe nun zum X-ten Mal in meinem Player rotiert, kann ich ruhigen Gewissens sagen: HELL YEAH ? sie konnten nochmals eine Schippe drauflegen.

Mit den ersten beiden Songs "F(r)iend" und "The Quiet Place" prallen dann auch gleich die Extreme des Albums aufeinander. Ist der Opener eine der aggressivsten IF Nummern der letzten Jahre überhaupt, wird der zweite Song wohl in diversen Clubs zum Dauergast avancieren. Thrash Granate trifft poppigen Ohrwurm, quasi Zuckerbrot und Peitsche. Danach geht es Schlag auf Schlag weiter. Einen bestimmten Song hervorzuheben ist fast unmöglich - jeder Track bewegt sich irgendwo zwischen den beiden ersten Titeln. Dabei wurde der Keyboardteppich, der sich im Vorgängeralbum durch jede Komposition zog, zurückgenommen und die Gitarren stehen wieder mehr im Vordergrund. Frei nach dem Motto: Einen halben Schritt zurück und dadurch zwei nach vorne.
Titel wie "Dead Alone", "In Search For I" oder das geniale "Superhero Of The Computer Rage" lassen sogar Erinnerungen an alte Tage aufkommen. Mit Songs wie "Touch Of Red", "Like You Better Dead", "Borders And Shading" oder "Bottled" beweisen die Herren ein um's andere Mal ein Wahnsinnsgespür für eingängige Melodien, fantastische Refrains und fett groovende Riffs. Dabei regieren größtenteils die vom Vorgängeralbum bekannten cleanen Refrains, die jeden Song in den Gehörgängen festzurren. Mit "Evil In A Closet", einer der stärksten Nummern des Albums, hat man sogar eine astreine Ballade am Start.

Der Weg, der auf dem Vorgängeralbum eingeschlagen wurde, wird hier konsequent fortgesetzt und die Band schafft es dabei, nicht auf der Stelle zu treten, sondern die Extreme in allen Richtungen auszuloten. Mit dieser Scheibe haben In Flames ein saustarkes New/Melodic Death Album geschaffen, mit dem sie ihren Ausnahmestatus in der Musikszene zementieren und der Konkurrenz zeigen, wo der Bartel den Most holt. Skal Gothenburg Javla!

JR

6 von 6 Punkten

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