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Primal Fear - Seven Seals

Primal Fear - Seven Seals
Stil: Power Metal
VÖ: 24. Oktober 2005
Zeit: 54:28
Label: Nuclear Blast
Homepage: www.primalfear.de
MySpace: www.myspace.com/primalfearofficial

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Es ist doch immer wieder schön, wenn man überrascht wird! "Hey, die neue Primal Fear" denkt und freut man sich, schiebt das Gerät in den Player und hofft auf guten traditionellen Power-Metal - nicht mehr und nicht weniger. Waren die Jungs zu Beginn ihrer Bandkarriere Ende des letzten Jahrtausend eine meiner Lieblingsbands, stellte sich bei mir nach dem fünften Album Devils Ground so langsam ein gewisse Übersättigung ein. Denn auch wenn die Alben alle durchweg klasse waren und viele geniale Songs enthielten, war es doch immer mehr oder weniger das gleiche Schema.

Was das schwäbische Metal Kommando aber jetzt mit seinem sechsten Longplayer Seven Seals vorlegt, verschlägt mir einfach nur die Sprache. Man hat es tatsächlich geschafft sich im Rahmen vorgegebener Grenzen weiterzuentwickeln und man klingt so abwechslungsreich wie nie zuvor - man muss ja nicht immer aufs Gaspedal treten. Das beweisen die düsteren Halbballaden "Seven Seals" und "Diabolus", welche man schlicht als überragend bezeichnen muss. Dass die Jungs um Sänger Ralf Scheppers und Chef Mat Sinner aber auch noch anders - also schneller - können, beweisen so Knaller wie "Demons and Angels", "Rollercoaster" oder die ultimative Abrissbirne "Evil Spell". Wenn man dann noch so eine absolut geniale Über-Hymne wie "Carniwar" in der Hinterhand hat, kann nichts mehr schief gehen - damit hat man alle Kritiker und Fans im Handumdrehen im Sack. Und wenn nicht, dann leiern sich die Herren Leibing und Naumann noch ein paar Wahnsinnsriff nach dem anderen aus dem Rippen, wie z.B. beim Opener oder "All For One", dann dürfte aber wirklich jeder Nörgler glücklich sein!
Was in meinen Augen ganz klar ein großer Pluspunkt des Albums ist: Ralf Scheppers hat endlich begriffen, dass er nicht immer den jungen Rob Halford mit seiner Stimme überbieten und bei jedem Song kreischen muss wie am Spieß, sondern er bewegt sich größtenteils in mittlerer erträglicher Tonlage. Das ist eine wahre Wohltat und erspart dem männlichen Zuhörer so manches schmerzende Gefühl im Unterleib. Sehr nett!
Man braucht gar nicht weiter um den heißen Brei herum zu reden - Seven Seals ist ein Anwärter auf das Power Metal Album des Jahres - Potzblitz!!!

Thorsten

6 von 6 Punkten

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