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End Of Green - Dead End Dreaming

End Of Green - Dead End Dreaming
Stil: Depression Subcore
VÖ: 22. August 2005
Zeit: 52:31
Label: Silverdust Records
Homepage: www.endofgreen.de

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Neun Jahre nach dem für mich sehr starken Debüt Infinity hauen End Of Green ihren fünften Vollzeitrelease raus. Mit Silverdust scheint der richtige verlässliche Businesspartner gefunden zu sein, denn so gibt es auch die ersten beiden Scheiben Infinity und Believe My Friend wieder als Rereleases. Löbliche Veröffentlichungspolitik.

Kommen wir zum neuen Album, das auf elf Songs in den Mastersound Studios von Alex Krull (Atrocity) sehr alternativ klingend produziert eine neue Facette in den bisher ansonsten sehr melancholischen Düstersound des Quintetts bringt. Den Rock! Ja, mit Dead End Dreaming ist es den Jungs gelungen, eine rockende aber dennoch atmosphärisch anmutende Scheibe einzuspielen. Das supereingängige "Dead End Hero" oder auch das flotte "Speed My Drug" werden für volle Dancefloors in den (Goth)Rockschuppen unserer Republik sorgen. Das gefällt mit jedem weiteren Durchlauf. Ich würde sogar so weit gehen und behaupten, dass der depressive Ballast über Bord geworfen und die Musik zugänglicher, offener, ja richtig erwachsen geworden ist. Dennoch werden alte Fans nicht verschreckt, denn Instrumentierung und die mit viel Feeling vorgetragenen Vocals von Michelle Darkness bewegen nach wie vor die schwarze Seele. Der Knabe hat einfach eine unbeschreibliche Ausstrahlung und drückt der Musik seinen ganz eigenen Stempel auf. Wer Peter Stahl von Rhesus Negativ oder Brad von Pothead schätzt, wird sich an diesem Shouter nicht genug satt hören können. Das hypnotische "Cure My Pain" mit geilen Bassläufen und schön vor sich hin schrammelnden Gitarren oder "Weakness" oder "Sad Song", egal was für ein Song. Alle erzeugen dieses heißkalte Gänsehautgefühl. Brrrrrrrr!!!!! Gerade der Basssound und die Spielweise des dicken Vier- oder Fünfsaiters fahren sehr gut rein. Es freut einfach, wenn man dieses Instrument klar und deutlich heraushören kann, denn im Rock/Metal ist das ja nicht immer selbstverständlich.

Diese Scheibe besitzt Hitpotenzial und ich kann End Of Green nur wünschen, dass sie ihren hart erarbeiteten Status weiter ausbauen können. Wer also auf rockigen Düstersound steht, checkt mal ein oder am besten beide Öhrchen und holt sich das limitierte Digipack, auf der Bonusmaterial in Form von einem Video zu "Dead End Hero", einem weiteren Song ("Farewell") und sonstigen Pics enthalten sind.

Siebi

5 von 6 Punkten

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