11 Headbänga online
07.08.2020 Lustfinger
13.08.2020 Nekrovault
15.08.2020 Heathcliff
20.08.2020 Mulberry Sky
22.08.2020 Ausverkauft! Karg
03.09.2020 Sündenklang
Reviews (10156)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Neun Welten

Interview:
Swallow The Sun

Live-Bericht:
Killswitch Engage

Video:
Gotthard
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von God Forbid kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

God Forbid - IV: Constitution Of Treason

God Forbid - IV: Constitution Of Treason
Stil: Metalcore
VÖ: 19. September 2005
Zeit: 50:23
Label: Century Media
Homepage: www.godforbid1.com

buy, mail, print

Ich erinnere mich noch gut an letztes Jahr, als mit God Forbids Gone Forever eines der musikalischen Highlights 2004 auf meinem Schreibtisch gelandet ist. Die griffige Mischung aus skandinavisch klingenden Death Metal Melodien, hammerharten Thrash Riffs und aggressiven Gesang mit Hardcore Anleihen konnte mich von Anfang an begeistern. Jetzt legen eben diese Jungs aus New Jersey ihr neuestes Werk vor und die Erwartungen an den IV: Constitution Of Treason betitelten Nachfolger sind mehr als hoch. Können sie ihre Leistung nochmals toppen und sich von der Masse an Metalcore Bands, die mittlerweile den Markt überschwemmen, abheben oder versinken sie in eben dieser wie New Orleans in den Fluten des Lake Pontchartrain?

Nach mehrtägiger Dauerrotation des Silberlings kann ich nun ein gefestigtes "Weder Noch" von mir geben. Für Fans der Metalcore Schiene wird hier das volle Programm geboten: geschmeidige Melodien, ein gut geschüttelter Mix aus cleanen Gesang und aggressivem Geschrei, fett bratende Gitarren, punktgenaues, treibendes Drumming und ein paar ruhige Elemente, die für die nötigen Verschnaufpausen sorgen. Die Ecken und Kanten, die genau diesen Sound haben groß werden lassen, sucht man aber vergebens. Schablonenhaft werden harte Nackenbrecherparts mit fragil wirkenden Zwischenspielen verbunden, um kurz darauf von massiven Breakdowns in den Boden gerammt zu werden. Dies alles kommt zwar amtlich aus dem Äther, schafft es aber trotzdem nicht den Hörer über lange Zeit zu fesseln. Technisch einwandfrei, kraftvoll produziert aber trotz allem irgendwie dahin plätschernd. Einzig "The Lonely Dead" und "To The Fallen Hero" heben sich aufgrund des mehr als einprägsamen Refrains vom Rest des Materials ab. Den Rest kann man getrost unter "Ganz Nett" oder "Is Halt Metalcore" einordnen.

Zieht man einen direkten Vergleich zu Genrekollegen wie Shadows Fall, Heaven Shall Burn oder Caliban können God Forbid mit ihrem neuesten Werk nicht punkten. Dafür fehlt einfach der allerletzte Kick. Mit einer gehörigen Portion Eigenständigkeit und Wiedererkennungswert versehen, könnten aber auch die Amis noch groß rauskommen. Das Vorgängeralbum hat gezeigt, dass die Fähigkeiten dafür vorhanden sind. Leider machen Doc Coyle und Co. mit Constitution Of Treason aber einige Schritte in die falsche Richtung: Zurück.

JR

4 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: Lullacry - Vol. 4
Vorheriges Review: Children Of Bodom - Are You Dead Yet?

© www.heavyhardes.de