17 Headbänga online
Suche:
23.03.2026 Brigitte Calls Me Baby
25.03.2026 Bodysnatcher
26.03.2026 Schattenmann
27.03.2026 God Is An Astronaut
27.03.2026 God Is An Astronaut
29.03.2026 The Gems
Reviews (10520)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
J. R. Blackmore Group

Interview:
Falconer

Live-Bericht:
Exilia

Video:
Wolf
RSS RSS
Atom Atom
 

Review

CDs von Novembers Fall kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Novembers Fall - Broken Memories

Novembers Fall - Broken Memories
Stil: Thrash Death Metal
VÖ: 02. Juni 2005
Zeit: 37:03
Label: Eigenproduktion
Homepage: www.novembersfall.com

buy, mail, print

Oje oje, diese CD stellt mich doch vor arge Gewissensbisse. Zum einen widerstrebt es mir, Demos von jungen, ambitionierten Bands zu verreißen, andererseits kann ich das zweite Demo der aus der Gegend um Krefeld stammenden Jungs nicht wirklich weiterempfehlen.
Die sechs (incl. Bonus Track?) enthaltenen Songs stellen eine Mischung aus experimentellen Thrash- und Death Metal mit teils gehöriger Black Metal Schlagseite dar. Wobei sich die Black Metal Einflüsse hauptsächlich im hohen Gekeife wiederspiegeln. Als Gegenpart bzw. Kontrast hierzu wird auch noch tief gegrunzt, dass sich die Balken biegen.
Richtig schnell geht es bei den Songs allerdings nicht zu, alles ist sehr verspielt gehalten und bewegt sich im Midtempo Bereich. Die vier Jungs verwursten auf diesem Demo allerlei Zutaten zu einem stellenweise doch recht wirren Gebräu, das den roten Faden meistens vermissen und meinen Finger verdächtig nahe an die Skip-Taste herankommen lässt. Hier wird versucht, mit möglichst vielen Stilmitteln Atmosphäre zu erschaffen, doch davon werden die Songs einfach nur erschlagen. Hauptsächliches Stilmittel scheinen eh die Vocals zu sein, die wirklich sehr variabel gehalten sind.
Doch was ist das? Bei Songs Nummero fünf ("Dropped To Death") plötzlich scheint alles stimmig zu sein. Eingeläutet von einer schönen Melodie treffen hier tiefe Grunts auf geflüsterte Vocals, ehe man sich wieder die Seele aus dem Hals keift. Aber hier stimmen die Arrangements wenigstens.
Die Produktion geht ebenfalls in Ordnung, die die Scheibe noch rettet.

Ray

2 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: Enemynside - Let The Madness Begin
Vorheriges Review: Kino - Picture

© www.heavyhardes.de