11 Headbänga online
Suche:
20.07.2024 Makewar
21.07.2024 Ronnie Romero
22.07.2024 Strung Out
22.07.2024 Godsleep
23.07.2024 The Dwarves
23.07.2024 Hellripper
Reviews (10431)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Scelerata

Interview:
Twyster

Live-Bericht:
Walpurgis Metal Days III

Video:
J.B.O.
RSS RSS
Atom Atom
 

Review

CDs von Azaghal kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Azaghal - Codex Antitheus

Azaghal - Codex Antitheus
Stil: Black Metal
VÖ: 20. Mai 2005
Zeit: 43:59
Label: Avantgarde Music
Homepage: blackterrormetal.cjb.net

buy, mail, print

Bereits zehn Jahre werkeln Azaghal im schwarzmetallischen Underground vor sich hin. In dieser Zeit haben die Finnen zahlreiche Demos, EPs und Compilationbeiträge auf den Markt geworfen. Nun haben sie mit Avantgarde Music das erste Mal professionelle Hilfe an ihrer Seite.
Codex Antitheus ist ein rasend schnelles Stück schwarzer Klangeskunst geworden. Dabei orientieren sich Azaghal hörbar an den alten Szenegrößen. Die Produktion ist druckvoll und kalt geraten, aber auch nicht zu überproduziert, was dem Black Metal zusätzliches Feeling gibt. Gleich der Opener "Agios O Baphomet" weiß mit seinem langsameren Beginn und der düsteren Melodieführung zu begeistern, bevor plötzlich das Inferno losbricht. Die anfängliche Melodie wird auch bei der folgenden Raserei des Openers beibehalten und findet sich im Chorus immer wieder. Die beiden nachfolgenden Stücke sind in ähnlichem Tempo gehalten, bevor es bei "Kumarra Petoa" etwas "gemächlicher" zugeht. Hier werden rock'n'rollige Riffs verwendet, die man sonst nur von Motörhead her kennt. Die Drums hoppeln im Schweinsgalopp durch die Prärie, dass es eine wahre Freude ist.
Leider können Azaghal dieses Level nicht auf die ganze Dauer der CD über halten, so machen sich im Laufe der Spielzeit doch die ein oder andere Länge bemerkbar. So rumpeln Songs wie "Viha" oder "Raatosielu" zwar gekonnt schwarz aus den Boxen bzw. durch die Gehörgänge, jedoch ohne bleibende Erinnerungen zu verursachen. Zwar kann der letzte Song "Sieluton" mit seinem stampfenden Tempo und der düsteren Melodieführung noch mal musikalisch begeistern, jedoch wirken hier die Vocals etwas gelangweilt. Fast scheint es so, als seien ihnen irgendwie die Ideen abhanden gekommen.
Schade, denn der Opener hat einiges versprochen!

Ray

4 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de