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Dismember - Massive Killing Capacity (Re-Release)

Dismember - Massive Killing Capacity (Re-Release)
Stil: Death Metal
VÖ: 20. Juni 2005
Zeit: 54:18
Label: Regain Records
Homepage: www.dismember.se

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Gleich der Opener "I Saw Them Die" macht hier eins klar: Härte definiert sich nicht über Geschwindigkeit. Und so grooven Dismember auf ihrem dritten vollständigen Album verstärkt im Mid-Tempo, ohne aber die Abwechslung in Form von schnellen Nummern wie dem kurzen aber knackigen "On Frozen Fields" oder dem mit knapp zweieinhalb Minuten ebenfalls kurzen aber energetischen "Wardead" zu vergessen. Überhaupt fällt auf, dass man sich auf Massive Killing Capacity auf's Wesentliche konzentriert hat und die Songs allgemein sehr kompakt hält. Nur selten überschreiten sie die drei oder gar die vier Minuten Marke.
Ohrenscheinlich ist auch, dass Dismember in ihrer Karriere wohl kaum grooviger und melodischer geklungen haben als auf diesem Album. Der erwähnte Opener ist ein hervorragendes Beispiel dafür, ebenso wie das treibende "Hallucigenia" oder das göttliche "Casket Garden", das wohl einer der besten Dismember-Songs überhaupt sein dürfte. Sehr geil finde ich auch das Akustikstück "Nenia", das düster und langsam mit einer Bassmelodie beginnt, die dann an die Gitarren weitergegeben und von diesen weitergesponnen wird. Nach ungefähr der Hälfte schlägt der Song dann in einen mächtigen melodischen Stampfer um, der immer wieder durch ruhigere Passagen und Soli aufgelockert wird. Auch "Life - Another Shape Of Sorrow" ist ein sehr variabler Song, beginnt ebenfalls sehr langsam und melodiös untermalt von Orgelklängen, wird dann schneller und besticht durch ein eingängiges Solo, um dann in eine wiederum treibende Up-Tempo-Nummer umzuschlagen und am Ende wieder mit Orgeltönen aus zu klingen. Starkes Songwriting.
Als Bonustracks gibt es auf dem Re-Release den Song "Justifiable Homicide" von der Casket Garden Single sowie Demo-Versionen von "Collection By Blood", "Life - Another Shape Of Sorrow" und "On Frozen Fields / Shadowlands". Wer mit den Up-Tempo-Nummern seine Schwierigkeiten hat und eher auf langsamere Stücke abfährt aber trotzdem auf heftigen Schwedentod nicht verzichten will, sollte sich diese Abrissbirne ins Regal stellen.

Lord Obirah

Ohne Wertung

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