13 Headbänga online
Suche:
17.09.2026 Saint City Orchestra
17.09.2026 Blackbriar
18.09.2026 Drug Church
18.09.2026 The Lazys
18.09.2026 Fear Factory
19.09.2026 Black Stone Cherry
Reviews (10542)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Indigo Dying

Interview:
Jim Peterik

Live-Bericht:
Bolt Thrower

Video:
Onslaught
RSS RSS
Atom Atom
 

Review

CDs von Skylark kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Skylark - Wings

Skylark - Wings
Stil: Melodic Metal
VÖ: 17. Mai 2004
Zeit: 52:34
Label: Scarlet Records
Homepage: www.belzebu.net

buy, mail, print

Die italienischen Metaller von Skylark produzieren schon seit 1995 am laufenden Band, und haben jetzt mit Wings mehr als ein halbes Dutzend CDs veröffentlicht. Warum hat man angesichts dieser Strebsamkeit noch nie von denen gehört? Wenn man sich "Rainbow In The Dark", den ersten Song anhört, dann hat man das Gefühl, dass es sich hier um eine wilde Mischung verschiedenster Metal-Stile handelt, denen es aber irgendwie an Koordination mangelt. Kann es ein, dass die nach eigenen Angaben dem Speed Metal verhafteten Skylark ihren wirklichen, unverwechselbaren Stil noch gar nicht gefunden haben? Mir kommt es zumindest so vor: Da wird kunterbunt drauf los gespielt. Mal hören sich Skylark nach lustigem Humpa-Dumpa-Happy-Metal an ("Summer Of 2001"), dann tendieren sie mal wieder in die sehr gemäßigte Speed-Richtung ("Belzebú"), wobei der Gesang immer recht brav wirkt und mich jetzt nicht wirklich mitgerissen hat. Eigentlich wollten Skylark mit Wings ja das dynamischste, tiefgehendste Album machen, das "voller Prog-, Hard Rock-, Metal-Elementen sein soll, verbunden mit unserem klassischen Stil". Nun ja, der Genre-Mix ist durchaus vorhanden. Dies kommt durch den scheinbar wahllosen Einsatz der Instrumente zum Ausdruck: Neben Gitarren, Bass und Schlagzeug werden vor allem Klavier, Cembalo und Keyboards verwendet. Cembalo und Keyboard hört man quasi bei jedem Song deutlich heraus, was nach einer Weile ziemlich penetrant wirkt. Von beidem für meinen Geschmack oft etwas zu viel des Guten ("Last Ride"). Die Lieder hören sich leider ziemlich gleich an, hier wäre weniger Stilmix, dafür aber mehr Konzentration auf klassische Metal-Elemente besser gewesen. Schön ist allerdings, dass der Def Leppard-Klassiker "When Love And Death Collide" im weiblichen Duett als Piano-orchestrale Version aufgenommen wurde.

Liz

3 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: Slapstix - Promo
Vorheriges Review: Skyclad - No Daylights Nor Heeltaps

© www.heavyhardes.de