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Shape Of Despair - Illusion's Play

Shape Of Despair - Illusion's Play
Stil: Doom Metal
VÖ: 27. September 2004
Zeit: 61:33
Label: Spikefarm Records
Homepage: www.shapeofdespair.tk

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Ein Spikefarm-Release auf meinem Schreibtisch. Das bedeutet wieder eine Prise Doom aus Finnland. Yes! Und dann noch Pasi Koskinen (Ex-Amorphis) an den Vocals. Das treibt den Blutdruck schon mal schnell auf 180. Also, CD rein in den Player und ab geht's auf eine einstündige Doomfahrt im Schneckentempo.

Nach dem instrumentalen Opener "Sleep Mirrored" zeigt sich "Still-Motion" in sechzehneinhalb Minuten stilgerecht mit wiederkehrenden Riffs und darüber gelegten melodischen Gitarrenmelodien sehr eingängig. Die glasklare Stimme von Sängerin Natalie zeigt einem den Weg aus dem dunklen Nirwana, Pasi zieht den Hörer wieder runter und man nimmt das anfängliche Tempo nochmals stufenweise raus. So reicht's zum nächsten Boxenstopp in tausend Kilometern, denn die restlichen knapp neun Minuten enden auf einer keyboardgetränkten Wiese, wo die Blumen Trauer tragen... oder so.

OK, raus aus dem Auto und kurz die Beine vertreten. Wieder am Steuer legt "Entwined In Misery" walzend los. Nach vier Minuten weiss man aber, wie der Song enden wird. Es gibt spannenderes. Kurz geräkelt, beginnt "Curse Life" mit einer netten Akustikgitarrenmelodie, dazu wird ein malerischer Synthisound gereicht, Zeit um nun abzuheben. Vergessen wird die unmittelbare Umwelt, der Himmel scheint die Grenze, doch reissen dich die einsetzenden E-Klampfen und das Growlgeröchel von Pasi aus diesem Traum. So bleibt man wach. Danke!
"Fragile Emptiness" und der abschliessende Titelsong warten mit gleicher Rezeptur auf. Der anfängliche Blutdruck sinkt nun bedrohlich, eine Prise Baldrian würde wohl zum Herzstillstand führen. Vorausschauend fährt man zum Tankstopp an die nächste Raststätte, um den soeben schwinden wollenden letzten Hauch von Adrenalin mit einem Schuss 'Verleiht Flügel' - Saft zu erhöhen. Dem Gebräu dankend entschwindet man in der unendlichen Tiefe der Nacht.

Die Scheibe sei allen Doomjunkies empfohlen, die auf überaus langsamen Doom mit Death Metal-Vocals und extrem gleichklingenden und ewig währenden Instrumentalpassagen stehen. Mir sagt das Teil nur in Nuancen zu, es ist mir einfach streckenweise zu lahm und zu eintönig.

Siebi

3 von 6 Punkten

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