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Bloodbath - Nightmares Made Flesh

Bloodbath - Nightmares Made Flesh
Stil: Death Metal
VÖ: 27. September 2004
Zeit: 45:19
Label: Century Media
Homepage: www.bloodbath.biz

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Auch All-Star-Projekte (wobei die Jungs von Bloodbath darauf bestehen, dass Bloodbath kein Projekt ist, sondern eine vollwertige Band) bleiben nicht von Mitgliederfluktuationen verschont, wenn sich der ein oder andere lieber auf seine Hauptband konzentrieren will. So geschehen bei Frontmann Mikael Akerfeld, der lieber mit Opeth proggiziert als mit Bloodbath deathmetallt. Aber Schweden wäre nicht Schweden, wenn es in diesem Land keinen adäquaten Ersatz für den guten Mikael gäbe. Denn mit Peter Tägtgren (Hypocrisy, Pain) konnte man einen Altbekannten aus der schwedischen Death Metal Szene verpflichten. Dann wäre da noch ein Wechsel am Schlagzeug zu vermelden. Dort wurde Dan Swanö, der sich lieber auf's Gitarre-spielen verlegt, durch Martin "Axe" Axenroth (Witchery, Satanic Slaughter) ersetzt.

Dass diese Besetzungswechsel der Qualität der hier dargebotenen Songs keinen Abbruch tun, zeigen gleich mal der Opener "Cancer Of The Soul" und das folgende "Brave New Hell", das ebenso wie "Eaten" mit einem richtig fetten Refrain aus den Boxen schallt. Und genau wie auf dem Erstling Resurrection Through Carnage gibt es auch hier wieder Old School Death Metal der Extraklasse. Das Gitarrenduo Dan Swanö und Anders "Blakkheim" Nyström schüttelt sich ein Mörderriff nach dem anderen aus dem Ärmel und Peter schreit, growlt und kreischt dazu, als wäre es seine letzte Gelegenheit, ein Album aufzunehmen. Tägtgren "singt" abwechslungsreicher als sein Vorgänger und veredelt die Songs zu wahren Old-School Perlen. Diese haben zwar immer noch eine Edge Of Sanity Schlagseite, aber die Mischung aus melodischen und harten Riffs, aus schwedischem Old-School und technischem amerikanischem Death Metal ist auf Nightmares Made Flesh ausgewogenener und macht das Album dadurch deutlich brutaler und abwechslungreicher. Ebenso perfekt wie variabel ist dabei das Schlagzeugspiel von Martin Axenrot, der für meinen Geschmack versierter an der Schießbude ist als Dan Swanö. Nichts gegen Swanö an den Drums, aber Gitarre spielen kann er besser. Und zusammen mit der ultra fetten Produktion aus dem Fascination Street Studio, legen Bloodbath hier einen blutigen Brocken Death Metal vor, den sich kein Old-School Deather entgehen lassen darf.

Nightmares Made Flesh ist eine deutliche Steigerung zum eh schon starken Vorgängeralbum, alle Beteiligten haben eine hervorragende Leistung abgeliefert und lassen Nightmares Made Flesh zu einem herausragenden Album werden. Hoffentlich kommen Bloodbath bald auf Tour, um den Leuten amtlich die Rübe abzuschrauben.

Lord Obirah

6 von 6 Punkten

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