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Reverend Bizarre - Harbinger Of Metal

Reverend Bizarre - Harbinger Of Metal
Stil: Doom Metal
VÖ: 31. Mai 2004
Zeit: 74:02
Label: Spikefarm Records
Homepage: www.reverend.shows.it
MySpace: www.myspace.com/reverendbizarre

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Zeit für Doom aus Finnland. Nach einem Album und zwei Splitveröffentlichungen zeigen Reverend Bizarre auf der vorliegenden EP(!) in sieben Songs mit 74(!!) Minuten Spielzeit, was Doom ausmacht, ja, für was ihn die Anhänger so sehr lieben. Zäh und schmierig wie Altöl, langsam und unendlich schwer quillt es aus den Boxen. Heiss wie Lava, bedrohlich intensiv, doch immer vertraut. St. Vitus, Black Sabbath, Count Raven fallen mir als Anhaltspunkte sofort ein. Natürlich hinkt dieser Vergleich, denn die Finnen geben sich sehr eigenständig und bauen mit diesem Album ihren Stellenwert in der Doomszene weiter aus.

Die klare und meist einer Gitarrenmelodie folgende Stimme von Albert Witchfinder, der auch den Bass bedient, drückt "Strange Horizon" ihren Stempel auf. Nach dem Zwischenspiel "The Ambassador" geht es dann in's mächtige Doomuniversum. "From The Void" wirkt dunkel und bedrohlich, tiefe Stimmen begrüssen dich nach einem langen Vorspiel, Snareschlagabstände von 10 Sekunden (also 6 bpm für die Grindpuristen) ;-) sind keine Seltenheit. Nach knapp neun Minuten gibt es ein kurzes (fünf Minuten) Drumsolo a la BonhamÂ’s Moby Dick, kann man sich also die nächste Halbe gemütlich einschenken. Prost! "The Wandering Jew" zeigt im Verlauf, dass der Wanderweg ziemlich steinig und schwer sein durfte. Eine relaxte Bassline beginnt mit dem Schlagzeug die ersten Schritte, bevor das Unheil in den folgenden 16 Minuten losbricht und es den Hörer niederwalzt. Es folgt ein ruhiges sanftes Instrumental, das den Ausklang einer starken Scheibe mit dem von einer traumatischen Melodie bestimmenden "Dunkelheit" einleitet. Völlig benommen taumelt man nach dem letzten Ton Richtung Anlage und drückt die Repeattaste... Macht diese Platte süchtig?!

Siebi

5 von 6 Punkten

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