6 Headbänga online
12.08.2022 Dool
13.08.2022 Dead Kennedys
13.08.2022 Debauchery Vs. Blood God
14.08.2022 The Gaslight Anthem
16.08.2022 Selig
18.08.2022 The Real Mckenzies
Reviews (10345)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Farmer Boys

Interview:
Leaf

Live-Bericht:
Summer Breeze

Video:
9mm
RSS RSS
Atom Atom
 

Review

CDs von Duckwalk Chuck kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Duckwalk Chuck - Fired Up

Duckwalk Chuck - Fired Up
Stil: Punk Rock
VÖ: 17. Juni 2022
Zeit: 46:41
Label: WormHoleDeath Records
Homepage: www.facebook.com/duckwalkchuck

buy, mail, print

Mit Norwegen verbindet man ja eher Death und / oder Black Metal statt astreinen Rock'n'Roll, doch genau dieser Spielart haben sich Duckwalk Chuck verschrieben. Ob die Namenswahl eng oder entfernt etwas mit Chuck Berry, dem Pionier des Rock'n'Roll, zu tun hat, ist aus den spärlichen Informationen nicht ersichtlich, also lassen wir die Musik für sich sprechen. Im übrigen hat das Album auch schon ein paar Tage auf dem Buckel, wurde es doch Ende 2021 erstmals veröffentlicht. Nun folgt via WormHoleDeath also die erneute Veröffentlichung.
Wie bereits erwähnt, wird hier astreiner Rock'n'Roll geboten, der ohne Schnörkel, Punk oder ähnliches auskommt. Dabei steigen die Jungs mit dem Titelsong und "It's Only Rock'n'Roll" gleich mal recht flott in die Scheiblette ein. Gefolgt vom groovendem "Motor Madness", das deutlich gedrosselter durch die Boxen kommt. Die Jungs spielen ihre Mucke recht abwechslungsreich, variieren das Tempo, kommen auch mal ziemlich bluesig daher ("Rosies") und erinnern auch mal entfernt an Lemmy ("Shut Your Lights") oder ZZ Top ("Criminal Man"). Die Vocals sind dabei schön rau. Man merkt, diese Mucke ist für die Bühne geschrieben und gemacht. Genau da liegt auch der kleine Wermutstropfen. On Stage zeigen die Songs mit Bestimmtheit ihre Durchschlagskraft. Leider ist es jedoch nicht gelungen, dieses Feeling auch zu konservieren. Sprich: jeder Song für sich gesehen ist (bis auf wenige Ausnahmen, wie das ziemlich behäbig wirkende "I'm The Devil") ein ordentlicher Rocker. Über die gesamte Spielzeit gesehen jedoch offenbart das Material dann doch etwas Längen... so als ob die Jungs hier mit angezogener Handbremse unterwegs sind.

Ray

4 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: Paganizer - Beyond The Macabre
Vorheriges Review: Aethyrick - Pilgrimage

© www.heavyhardes.de